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Toskana für Roadster: Ein kleiner Trip ohne Töpferscheibe
Deutschlehrer müssen jetzt tapfer sein. Zwischen Rom und Brescia lassen sich auch ohne Ton Scheiben drehen. Räder, um genau zu sein. Exclusive-Life war mit dem Jaguar F-Type auf der Suche nach besonderen Orten.

 

Heli

 

Bis nach Rom läuft alles glatt. Raus aus dem Serienflieger, am Ausgang wartet ein Team mit Schild. Jaguar steht drauf, dann kurz vor die Halle. Gepäck in den Sportbrake, den Kollegen vom Magazin „Bold“ begrüßt und los geht die kurze Fahrt. Ein kleiner Heliport am Rand der Stadt. Der Hangar ist nicht nur Parkplatz für einen Hubschrauber, man hat auch für Häppchen gesorgt, ein Espresso, zwei, drei Mini-Leckereien und dann kommt die Crew. Zwei Herren mit Brille, einsteigen, festzurren und die Rotoren drehen sich. Abheben, es ist mordslaut, der Boden senkt sich, alles wird kleiner und nach einer dreiviertel Stunde kommt Perugia näher. Die Toskana, der leibhaftige Beleg für kulinarische und landschaftliche Hochkultur made in Italy. Schon der Anflug lässt den Gaumen und die Augen in Wallung geraten. Und dort werde ich nun zwei Tage mit dem F-Type unterwegs sein. Ohne Verdeck und Rücksicht auf den Körperfettanteil.

 
 

Noch ein Shuttle. Es geht nach Assisi, die Mille Miglia rattert hier einmal im Jahr durch die Gassen. Der heilige Franziskus wird sich jedes Mal wundern, wenn hier Millionen auf Rädern unterwegs sind. Wir sind ganz leise, auf Schleichfahrt zum Hotel. Das Relais NUN Hotel ist eine Oase. Weiter unten zeigen die Fotos, dass an dieser Stelle Genuss für die Seele angesagt ist. Kunst trifft auf Ruhe, trifft auf Wellness, trifft auf Kulinarik, trifft auf Historie, trifft auf Niveau. Volltreffer. Ein Highlight, der Garten in Grün. Einfach ein wenig Gras, darauf ein paar bequeme Liegen, ein Schirmchen und darüber die Sonne. Fertig. Abends ein Drink im Freien und darüber die Sterne. Und dann ins Zimmer, den Blick auf alte, wunderschöne Steine. Früher lebten hier Mönche, erbaut wurde das ehemalige Kloster im 13. Jahrhundert, heute werden hier in 18 kleinen Suiten Gäste verwöhnt. Der Spa ist eine Sahnehaube, man badet und labt sich im Gewölbe. Und weiter oben werden Jaguare gefüttert. Der Morgen bringt eine Aussicht, wie man sie halt nur hier findet. Über den Dächern von Assisi.

In einer Reihe, wie beim Militär. F-Type in allen Farben, alle mit sechs Zylindern unter der Haube. Manche mit dem S für schneller, stärker und sportlicher. Das Ziel: eine Schildkröte im Weinberg.

 

Panzer

 

Alessandro Lunelli und Luca Pedrotti warten bereits unter dem Panzer aus Kupfer, der tatsächlich in Handarbeit entstanden ist. Jede Platte wurde sorgsam mit dem Hammer gedengelt, über die Kosten will Alessandro nicht sprechen. Natürlich fragt man sich, was sich einer der berühmtesten Weinbauern Italiens bei dieser Skulptur gedacht hat. Schildkröten und Wein? Ein Schneckenhaus, ok. Aber eine Schildkröte? Langlebigkeit und Stabilität. Der Künstler Arnaldo Pomodoro hat der berühmten Weinkellerei Ferrari mit dieser außergewöhnlichen Skulptur ein Denkmal gesetzt. Der Architekt Luca Pedrotti sorgte für den Bau und Alessandro Lunelli, der jüngste Sohn des Hauses führt uns voller Stolz durch die Halle. Kunst und Wein, eine Kombination die man kaum besser darstellen könnte. Oben die Kunst, im Keller der Wein. Dont´t drive and drink. Mein Tipp: Lungarotti, Rubesco Riserva Vigna Monticchio 2006, einer der besten Weine Italiens.

Die Schildkröte entfernt sich schnell, der Jaguar nimmt Fahrt auf, 34 Grad im Schatten fühlen sich mit Fahrtwind natürlich wesentlich angenehmer an. Die Nase errötet, die Stirn sowieso. Es cremt sich, was nicht verbrennen will. Und das nächste Ziel verlangt nach einem feinen Outfit und einem Maß an Offenheit für paradiesische Zustände. Der Moravola Tower ist ein Refugium der besonderen Art. Man wünscht diesem Ort, dass er niemals in einschlägigen Reisemagazinen erwähnt wird. Zwei Menschen, ein Traum und die Erfüllung. Einst stand hier ein Wachturm, heute werden hier Menschen bis ins Mark verwöhnt. Man sollte diese Insel nicht in Prospekten bewerben, man sollte sie nur an Freunde weitergeben.

Nach Stunden der Erholung, weißen Kühen in der Ferne und Spiderman mit Partner, wartet in der ewigen Stadt ein besonderes Haus, mit besonderen Schmuckstücken. Das First Luxury Art Hotel in der Via del Vantaggio 14 kommt ohne Drehtür und roten Teppich aus. Die kleine Gasse als Zufahrt wirkt auf den ersten Blick wie der Lieferanteneingang, aber das täuscht. Hinter der Glastür grüsst Kunst und Lifestyle auf hohem Niveau. Unsere Junior-Suite ließ keinen Wunsch offen, ein gigantisches Bett, eine perfekte Lagerstätte für die Nacht, der liebevoll eingerichtete Wohnraum und ein Bad mit Raum für Wellness. Vor der Nacht kommt die blaue Stunde, oben auf der Dachterrasse breitet sich Rom aus. 360 Grad für die Augen und die Sinne. Ein Drink, ein paar Augenblicke. Rom ist wunderbar.

Am nächsten Morgen ist der F-Type wieder unterwegs. Diesmal ohne uns. Aber mit vielen positiven Erinnerungen verbunden. Der neue Jaguar ist ein Zweisitzer mit Kraft und Charme. Wer die Toskana, Rom und Italien überhaupt auf sportlich-elegante Art genießen will, sollte mit seinem Jaguar-Dealer sprechen. Wenn der F-Type gerade nicht zur Hand ist, sollte ein XK-Roadster nicht weniger Freude bereiten.

 

 

Text: Ralf Bernert

Fotos: Jaguar/Ralf Bernert

Hier die Adressen unserer Ziele:

THE FIRST Luxury Art Hotel
Adresse: Via del Vantaggio, 14, 00186 Roma, Italien
Telefon:+39 06 4561 7070
Internet: www.thefirsthotel.com

Relais NUN Hotel, Assisi
Internet: www.nunassisi.com
Tel: 0039-075 815 5150

‪Torre di ‬Moravola‎

‪Localita Moravola , Zona Corlo‬
‪06014 Montone, Perugia, Italy‬
‪+39 075 946 0965‬
‪moravola.com‬‎
TENUTA CASTELBUONO
Vocabolo Castellaccio
9
06031 Bevagna (Perugia) –
Italy
Tel. +39 (0742) 361670
Mail: 
info@tenutacastelbuono.it

 

 

 

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