Tour d´autriche: Wien – Bentley – Salzburg

Das Imperial, das Bristol, der Wolfgang und seine Kollegen. Der Goldene Saal, die Wachau, Marillen, der Fuschlsee, die Sissi, ein Schloss und ein goldener Bentley. Aus diesen Fragmenten kann man eine Geschichte drehen. Exclusive-Life hat diese Geschichte erlebt und aufgeschrieben.

Wien - Bentley - Salzburg
Wien – Bentley – Salzburg

Wien ist keine Stadt, Salzburg ist keine Stadt. Sie sind Bühnen. Mit einem Ensemble, einem Vorhang, einer Beleuchtung und einem Stück, das ewig läuft. Der Wolfgang ist immer dabei. An jeder Ecke, in jedem Schaufenster und hinter jedem Notenschlüssel. Ob Wien oder Salzburg oder sogar auf dem Land. Das Geniale ist überall und man fragt sich was wohl aus Wien, Salzburg und dem Land dazwischen ohne das Wolferl geworden wäre.

Der Portier am Tresen im Imperial hat vermutlich mehr Staatspräsidenten, Könige oder Kanzler gesehen, als alle Kollegen von Bunte, Gala und Bild zusammen. Der Mann sollte ein Buch schreiben, was er aber nicht un wird, denn Diskretion ist an Orten wie dem Imperial eine Naturkonstante. Draussen steht eine Polizistin, driekt neben der Drehtüre, sie passt auf, sie beobachtet und sie ist freundlich. Eine bessere Visitenkarte kann ein Hotel vor dem Eingang nicht ausstellen. Sicherheit gepaart mit Sympathie, der Gast findet seine Ruhe bereits vor der Tür.
h2>Wien – Bentley – Salzburg und der Franz immer dabei

Man läuft die Treppen nicht hinauf, man schreitet. Die Sissi, der Franz und Kollegen sind schon da. Überlebensgroß mit prächtiger Miene, in vollem Ornat und der Pracht ihres Heimes wohl bewusst. Der Gast kann das nicht übersehen, hier wird das komplette Österreich auf den Nenner gebracht, jeder Strich, jede Stufe, jeder noch so kleine Stein ist ein Teil des Ganzen und dieses Ganze ist eine Pracht, die das Auge, das Ohr, die Nase und auch den kleinsten Finger mit dem Charme der Österreicher ansteckt und nicht mehr loslassen will. Wer hier logiert wird für die Zeit seines Besuches vom Gast zum Staatsbürger ernannt.

Die Freunde der Musik öffnen ihre Archive. Ein paar Schritte nur und es öffnen sich Welten. Die „Gesellschaft der Musikfreunde in Wien“ bringen das kulturelle Wien auf den Punkt. Vorgestellt als Notenblatt, als gerahmtes Bild für die Nachwelt und als Foto im Kopf, der teils erstaunt ob der Pracht, teils fasziniert ob der Grösse die Augen, Ohren und den Mund offen hält. Man wandelt durch die Zeiten, durch Räume, Epochen, die Gegenwart und Zukunft, der Goldene Saal ist die Krone und auch die Essenz einer Initiative, die man im Kopf und dem musikalischen Herzen fest verankert.

Ein paar Häuser weiter, das Bristol. Ein Hotel, nicht so staatstragend, eine Nuance ruhiger. Das Hotel, dessen Name natürlich den Briten in uns weckt, seine Lust zu Reisen, den Entdecker fremder Welten kann man hier finden. Selbstverständlich mit all dem Charme, der Freundlichkeit des Österreichers an sich, dem Stuck, Blattgold, der Kulinarik und einer Bar, in der Aschenbecher auf den Tischen stehen, was den Deutschen an sich schon mal Freude macht. Die Nacht wird im Bristol, wie auch im Imperial, mit Ruhe, Bequemlichkeit und Vorfreude auf dem kommenden Tag zelebriert. Ein grosses Tv-Gerät spendet Unterhaltsames, das Bett inklusive seiner Matratze ist schnell der beste Freund und die Dusche am Morgen ist die perfekte Vorbereitung für ein wunderbares Frühstück. Man kann nun den Bentley vorfahren lassen.

„Guten Morgen, junger Freund.“ Soviel Vertrautheit hat eine Geschichte. Der Continental GT V8 war uns als Sportgerät auf einer Rennstrecke in Nordspanien bereits zu Diensten. Man fuhr, man bremste, man lenkte ein und man schoss die Zielgeraden herunter. Die acht Gänge wurden schnell, ohne Zögern und mit sportlicher Lässigkeit serviert. Nun werden keine Runden gezählt, das wahre Leben ruft. Man schlängelt sich durch Wien, der Berufsverkehr staunt über britischen Luxus. Die Landstrasse Richtung Westen hat schöne Kurven, der Bentley geniesst und glänzt. Die erste Pause kommt zu früh, man könnte gern weiter fahren, dem Motor lauschen und über Tempolimits nachdenken. Der Brite kann deutlich schneller als 300 km/h, fordert man vom Bentley nur ein Drittel seiner Leistung, werden vier der acht Zylinder aus der Produktion genommen. Das spart Treibstoff und erspart der Luft und unseren Lungen CO2.
h2>Wien – Bentley – Salzburg, eine Reise für verwöhnte Gaumen

Österreich wird ländlich, man nähert sich zahlreichen Seen, vielen Paradiesen, schönen Kühen und der Marille, ein Obst für Geniesser. Die Wachau, ein Schaufenster voller Natur, Donau, Wein, Weltkulturerbe und Nostalgie. Einst wurden hier Heimatfilme gedreht, heute werden Weine und Marillen angebaut. Man bestaunt Burgen, Wälder und das Donautal. Unsere Reise führt uns zum Stift Göttweig, einem Benediktinerkloster, das seit dem Jahr 2000 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Der Blick in die Ausläufer des Dunkelsteinerwaldes ist märchenhaft, man geniesst die Künste der Küche, die in nahezu jedem Gericht die Marille zu verarbeiten weiß. Der bentley geniesst ebenfalls. Er wird uns ausgeruht und voller Tatendrang zur nächsten Station führen.
Wir besuchen „Österreichs schönstes Restaurant“, das Tanglberg in Vorchdorf. Feinschemcker wissen jetzt was kommt. Der Himmel auf dem Gaumen, sagt man. Nach der Vorspeise wissen wir, weshalb man in diesem Restaurant immer mehr Gäste bewirten könnte, als Stühle zur Verfügung stehen. Wir haben den Fotograf gebeten unser Mahl auf dem Chip der Kamera zu bannen. Es soll Menschen geben, die aus München, Wien oder sogar Mailand hierher kommen. Wir verstehen das nur zu gut. Man wird weit reisen müssen, um an anderer Stelle eine Küche des selben Niveaus zu finden.

Man möchte gerne noch bleiben, Wein trinken, erzählen oder zuhören. Man würde gerne der Kunstgalerie mehr Zeit gönnen, das Haus inspizieren, den Hund streicheln und vielleicht den Koch fragen, wie er das mit dem Ei im Teigmantel so gekonnt angerichtet hat. Der Bentley steht vor der Tür und deutet in Richtung Fuschlsee. Dort steht ein Schloss.

Wien - Bentley - Salzburg    Der Continental GT V8 am Fuschlsee
Wien – Bentley – Salzburg Der Continental GT V8 am Fuschlsee

Der See hat heute Ruh. Ein wenig mehr Sonne, ein wenig mehr Wärme und man könnte auf Boote, mit oder ohne Segel schauen. So bleibt das Wasser allein, mit seinen Fischen, die in extrem sauberem Wasser leben. Die Fischer hätten gern mehr Nahrung im Nass, das Hotel Schloss Fuschl wacht über den Bestand. Man ist stolz auf die Qualität seiner Fische, die Küche und deren Gäste wisen weshalb. Ankunft am Schloss, die kleine Bentley-Flotte verteilt sich auf dem Gelände, die Coupés und Cabrios verteilen sich auf dem Gelände wie die Wachhunde. Man staunt über die modernen Skulpturen, die allen Farben und Formen dem Jagdschloss ihre Aufwartung machen. Das Grand Hotel liegt wie eine Burg über dem See, man sagt, dass auch Sissi hier gerne zugegen war. Teile des Films mit Romy Schneider wurden hier in der Nähe gedreht. Es durftet ein wenig nach Historie, obwohl das Hotel nach allen Regeln der modernen Kunst ausgestattet ist. Die E-Mails fliegen schneller als der Schall durch das WLAN, die Zimmer sind luxuriös und sehr komfortabel und das Frühstück macht Lust auf einen sehr guten Tag.

Die Post ist da. Gelb, lang und klassisch. Man wartet förmlich auf das Posthorn, es fehlen die Pferde. der alte Bus ist kein Konkurrent für E-Mails, aber er bringt uns sicher und mit viel Charme nach Salzburg. Dort werden wir in einer sehr berühmten Strasse zugestellt. Der Postbus ist pünktlich, man erwartet uns. Die Getreidegasse ist eine Berühmtheit, ein ganzes Buch wurde ihr gewidmet. Die Hausnummern 37 und 35 sind unser Ziel. Das Hotel „Goldener Hirsch“ ist Institution und Benchmark zugleich. Während der Festspiele trifft man in diesem Haus Präsidenten, Könige und die Champions League des internationalen Jet-Set. Das Hotel und auch das Restaurant haben sich über die letzten Jahrzente einen vorzüglichen Ruf erarbeitet. Bei einem Fünf-Gänge-Menü mit Gesang wurden unsere Sinne exakt auf dem Niveau der ersten Klasse angesprochen. Kurz: Man speist vorzüglich, man fühlt sich wohl und die Kultur der Stadt schafft es mühelos, dem Stress des Alltages komplett die Luft zu nehmen. Ein kleiner Gang durch die Geschichte. Mozart wurde hier geboren, die Musik aus seiner Feder ist auf allen Pflastersteinen der Gassen spürbar. Man folgt den Giebeln, den Säulen, den Kunstwerken aus Stein, Holz und Farbe und wird den Verdacht nicht los, das Salzburg ein perfekt organisiertes Freilichtmuseum ist. Wer Mozart mag, wird Salzburg lieben.

Die Reise ist zu Ende. Am Salzburger Flughafen werden vor dem Boarding noch einmal Bilder auf dem Rechner angeschaut. Wien – Bentley – Salzburg war eine Reise wert. Die Zusammenarbeit zwischen Starwood-Hotels und Bentley Motorcars ist eine Empfehlung für Feinschmecker mit Benzin im Blut. Die Bentley – Austria Spring Tour 2012 war perfekt organisiert, das Team von Starwood und Bentley hat seinem jeweiligen Unternehmen alle Ehre gemacht und wer in Zukunft Österreich und seine Schätze per Bentley erleben will, sollte sich einmal ernsthaft mit seinem Bentley-Händler unterhalten.


Text: Ralf Bernert
Fotos: Dominic Fraser

www.bentleymotors.com
www.starwoodhotels.com