Reisebericht Hamburg-Nizza-Hamburg – Der Sonne entgegen Teil 1. In Nizza war schon die ganze Welt. Nizza ist die Sonne, das Meer und die Erinnerung an die Verbindung aus Gastfreundschaft für den Mensch, seinen Gaumen, seine Nase und seine Augen. Wir haben das erlebt, mit allen Sinnen.

Die Wege der Ill sind ein Paradies für die Kamera. Eine Fahrt durch die Altstadt Straßburgs ist unbedingt empfehlenswert.

Wenn man in Hamburg lebt und nach Nizza kommen will, kann man fliegen oder fahren. Wir fuhren. In einem luxuriösen, blauen Porsche. Mit Hybridantrieb und sehr bequemen Sitzen. Und weil man auf dem Weg nach Nizza den ein oder anderen interessanten Ort durchfährt, haben wir hier und da die Bremse gezogen, sind ausgestiegen und haben gelernt, dass man in Nancy, Beaune und Strassburg eine Menge interessanter Dinge sehen kann. Vorzugsweise Architektur, Historie, Kulinarik, überhaupt Kultur und Atmosphäre.

Reisebericht Hamburg-Nizza-Hamburg – Straßburg und seine Verführung

Fangen wir in Straßburg an. Jene Stadt, deren Münster wie ein gigantischer Daumen am Himmel kitzelt und der im Inneren Wissenschaft und Religion vorbildlich verbindet. Man kämpft mit der Schwerkraft, man schaut ständig nach oben. Es regnet Kunst und Handwerk der feinsten Art und dann die Wissenschaft. Eine höchst beeindruckende “Astronomische Uhr“ nebst „Himmelspfeiler“. Die Uhr wurde 1353 n. Chr. fertig, die Pfeiler gegen 1225 n.Chr. Gute 30 Minuten haben wir die Pracht des Münster zu Straßburg in uns eingesogen, man tritt aus dem Eingang und der Kopf kommt ins Arbeiten. Handwerk – Kunst – Geschichte.

Unser Porsche parkte mit Blick auf die Ill, keine zwanzig Meter vom Hotel entfernt.

Ein Trip auf der Ill steht an. Jener Fluß, der sich so viel Zeit nimmt und dann, nach 217 Kilometern , in Offendorf dem Rhein beitritt. Hier in Straßburg teilt die Ill wunderschöne, alte Häuser von einander. Man schwebt zwischen den malerischen Fassaden hindurch und dann die EU mit ihrer architektonischen Demonstration der Macht. Beton, Glas und vor allem Größe. Das Schauspiel macht besonders gegen Abend so richtig viel Spaß. Die Kamera kommt nicht zur Ruhe, entlang der Ill zeigen sich die besten Gelegenheiten für ein abendliches Vergnügen. Der Sommer ist da, die Nächte schon spürbar lau, es sitzt sich wunderbar hier draussen. Deftige Gerüche schweben zwischen den Bäumen hin und her. Der Elsass lockt mit seinen Spezialitäten und wir erliegen ihnen gerne.

Fahrbericht Porsche Panamera Sport Turismo SE Hybrid

Schon deshalb war die Pause in Straßburg eine feine Sache. Rund um das Münster lebt, atmet und pulsiert die Altstadt. Kleine Gassen, links und rechts schaut historisches Bauwerk den Menschen zu. Man sitzt, trinkt, isst und schaut. Und dann läuft man zum Hotel. Langsam, den Spirit der Stadt inhalierend, den letzten Wein den Gaumen hinab laufend, die Nase noch den Duft der Stadt geniessend. Wir verbringen die Nacht im Hotel Suisse, das Haus liegt direkt neben dem Münster, es ist urgemütlich, preiswert und unbedingt empfehlenswert. Einen Steinwurf von Münster und Ill entfernt und den Charme dieser wunderbar lebendigen Stadt perfekt widerspiegelnd gelegen. Der erste Blick am Morgen gilt dem prachtvollen Münster und dann folgt ein Frühstück á la Straßburg. Reichlich, deftig und so frisch, als hätte der Koch den Tag mit einem Spaziergang zum Markt begonnen. Wir steigen in unseren Porsche und erklären dem Navi per Sprachsteuerung unser nächstes Ziel: Beaune, die feine Perle im Burgund.

Fotos: Ralf Bernert / Corinna Keller / Straßbourg Turismus
Wir danken ATOUT FRANCE für die feine Unterstützung bei der Planung und Durchführung unserer Reise.