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Porsche 911 2019 – Next Generation
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Porsche 911 2019 – Next Generation 

Wenn ein neuer Elfer aus den Händen der Entwickler in Weissach rollte, dann gleich im Viererpack. Zwei Coupés und zwei Cabriolets. Wir stellen die glorreichen Vier kurz vor. Mit den wichtigsten Fakten plus Bildmaterial. Gefahren wird dann später.

992, so die interne Bezeichnung und die Kennung für alle, die mitreden wollen. „Ich fahre einen 911. Aha und welchen?“ Wer diese Frage mit „einem Gelben“ antwortet, katapultiert sich ins Nirvana der Ahnungslosen. Ein mildes Lächeln, gepaart mit Andeutung eines Kopfschüttelns wäre dann obligatorisch. Also, 992, wenn´s der Neue ist. 991, wenn´s der Vorgänger ist.

Vor der ersten Testfahrt auf dem „Circuit Ricardo Tormo“ nahe Valencia, hat uns Porsche eine Reihe an Informationen zum 992 und der Historie dahinter geschickt. Acht Generationen 911, seit 55 Jahren unterwegs. Die meisten noch immer sehr aktiv, teilweise sehr, sehr teuer. Einige zu teuer, der Hype um Luftgekühlte 911er trieb seltsame Blüten. Aber solange viel Geld in der Händen Ahnungsloser liegt, werden die Preise zum Leidwesen echter Fans weiter steigen oder zumindest die angemessene Flughöhe übersteigen.

Porsche 911 (992) – Neue Griffe, neues Heck, neuer Punch

Mit dem 992 rollt Porsche nun in die achte Runde. 1963 gab´s den Paukenschlag aus Zuffenhausen, aus dem 356 wurde erst der 901, dann den 911. Und heute warten die Fans in regelmäßigen Abständen auf die nächste Stufe. Elementar ist dabei eine Erwartung: der Neue muss immer schneller sein als der Vorgänger. Beim Carrera S stehen diesmal 6 km/h mehr Top Speed auf dem Zettel. Bei der Beschleunigung sieht es noch besser aus. Der 992 ist um 0,8 Sekunden früher bei der Marke 100 km/h, das ist deutlich und genau so will es der Fan. Den Alten mit dem Neuen überholen.

Die Optik hat sich, wie erwartet, kaum verändert. Das Grundgerüst bleibt stehen. Ein paar Änderungen sind sichtbar. Da wären die Türgriffe, welche nun versenkt werden und per Knopfdruck aus der Tür schweben. Da ist das Leuchtband am Rücken, welches die beiden, sehr schlanken, Leuchten verbindet und der Familie aller aktuellen Porsches seine Reverenz erweist. Die Fronthaube läuft weiter nach vorn, die Lufteinlässe bilden optisch eine Einheit, die Frontleuchten sind deutlich schmaler als beim Vorgänger. Der Wagen wirkt insgesamt nicht nur breiter, er ist es auch. Vorn 45 Millimeter, hinten 44 Millimeter, um genau zu sein. Der neue Elfer ist dank vieler Designelemente drahtiger, er wirkt durchtrainierter, motivierter als seine Vorgänger.
Uns gefällt das.

In Weissach hat man lange nachgedacht. Mehr Leistung ging früher mit mehr Hubraum, heute nicht mehr. Im Neo-Turbo-Zeitalter werden wieder Räder größer, die Turbinen sitzen in größeren und verbesserten Gehäusen. Die Luft strömt effizienter. Die Ladeluftkühler wurden versetzt, vorher jeweils im Kotflügel, nun direkt über dem Motor, was mehr Kühlluft zur Folge hat. Die Benzineinspritzung wird nun per Piezo-Ventile geregelt, was die Laufruhe des Motors erhöht und vor allem zu besserer Verbrennung und damit zu weniger Abgasen führt. Und weil wir gerade über Motortechnik sprechen, hier noch eine Optimierung. Die Ventilsteuerung erlaubt beim 992 erstmals unterschiedliche Hübe, was im Ergebnis das Benzin-Luftgemisch weiter optimiert und damit Verbrauch und Laufruhe bei hohen Drehzahlen steigert.

Sonst noch was? Ja, das Doppelkupplungsgetriebe wurde erstens um einen Gang erweitert, der erste Gang ist nun kürzer, der höchste Gang länger übersetzt und zweitens schreibt Porsche, dass es eine Blitzschaltung gibt. Besitzer eines 911 GT-Models kennen das bereits. Bei hohen Drehzahlen erfolgt der Wechsel zum höheren Gang nun noch schneller.

Porsche 911 2019 – Einparken bei Nacht mit 360 Grad Nachtsichtgerät

Für die Besatzung hat sich auch einiges geändert. Beim Einparken hilft eine 360 Grad-Rundumsicht, es gibt ein Nachtsichtgerät an Bord und den beliebten Wet-Assistenten haben die Entwickler auch noch eingebaut. Das Thema Connectivity, mittlerweile so etwas wie eine Naturkonstante in modernen Autos ist beim neuen Elfer noch besser, schneller und einfacher in der Bedienung.

Wir könnten noch mehr aufschreiben, wollen aber lieber abwarten, was uns bei den Testfahrten in Valencia auffällt. Deshalb an die Stelle nun reichlich Fotos und die technischen Daten der beiden Varianten Carrera S und Carrera 4S.

Fahrbericht Porsche 911 (992) Coupé

Die beiden Cabrios kosten 134.405,00 Euro (Carrera S) und 142.259,00 Euro (Carrera 4S)

Fotos und Video: Porsche

Die technischen Daten 911 (992) Carrera S Coupé:
Motor: 6-Zylinder Boxer Biturbo
Hubraum: 2.981 ccm
Leistung: 331 kW / 450 PS bei 6.500 U/min
Drehmoment: 530 Nm bei 2.300 bis 5.000 U/min
Antrieb: Hinterräder
Getriebe: 8-Gang PDK

Maße:
Länge: 4.519 mm
Breite (mit Spiegel): 1.852 mm (2.024)
Höhe: 1.300 mm
Radstand: 2.450 mm
Kofferräume: 132 Liter
Leergewicht: 1.515 Kg
Tank: 64 Liter

Fahrleistungen:
0-100 km/h: 3,7 s
0-200 km/h: 12,4 s
Top Speed: 308 km/h

Verbrauch kombiniert: 8,9 l/100 km
CO2 kombiniert: 205 g/km
geprüft nach: Euro 6d-Temp EVAP

Preis in Deutschland ab: 120.125,00 Euro inkl. MwSt.

Die technischen Daten 911 (992) Carrera 4S Coupé:
Motor: 6-Zylinder Boxer Biturbo
Hubraum: 2.981 ccm
Leistung: 331 kW / 450 PS bei 6.500 U/min
Drehmoment: 530 Nm bei 2.300 bis 5.000 U/min
Antrieb: Allrad
Getriebe: 8-Gang PDK

Maße:
Länge: 4.519 mm
Breite (mit Spiegel): 1.852 mm (2.024)
Höhe: 1.300 mm
Radstand: 2.450 mm
Kofferräume: 132 Liter
Leergewicht: 1.565 Kg
Tank: 67 Liter

Fahrleistungen:
0-100 km/h: 3,6 s
0-200 km/h: 12,7 s
Top Speed: 306 km/h

Verbrauch kombiniert: 8,9 l/100 km
CO2 kombiniert: 205 g/km
geprüft nach: Euro 6d-Temp EVAP

Preis in Deutschland ab: 127.979,00 Euro inkl. MwSt.

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