McLaren 600LT – Legendenbildung á la McLaren. Der Zusatz LT ist ein wichtiger Zusatz. Er steht für Longtail, also langes Heck und das steht für noch mehr Traktion, noch mehr Speed. Beim nagelneuen 600LT geht es auch um Speed, um Traktion und um Leistung. Und es geht um ein Limit. Denn den 230.000,00 Euro teuren LT bekommt nicht jeder.

McLaren 600LT – Foto: McLaren

Am Anfang war der F1 GTR LT und LT stand für Longtail und Longtail steht für Aerodynamik. Das lange Heck des F1 GTR sorgte dann auch für mehr Downforce, mehr Kurvengeschwindigkeit und für reichlich Lorbeeren auf der Rennstrecke. Als McLaren 2015 auf dem Genfer Auto Salon dann den 675LT vorstellte, war klar, dass dieser Sportwagen eher auf Rennstrecken unterwegs sein würde, als jeder andere Sportler aus Woking. Wir nehmen den P1 und seinen Rennstrecken-Bruder P1 GTR mal raus, die spielen in der Ultimate-Series. Der 675LT und nun auch der 600LT sind in der Super-Series zuhause und das heisst, sie sind im Leistungskurs Performance.

McLaren 600LT – Das LT-Universum konzentriert sich auf Rundenzeiten

Mit der Bezeichnung 600LT erreicht MacLaren zunächst einmal eine Prise Verwirrung. Nach dem 675LT wurde natürlich mit dem 700LT gerechnet. Mehr Power, mehr Druck, mehr Speed. Und nun der 600LT, den man als Special des 570 S Coupé betrachten darf. Die Maschinen sind identisch, 3,8 Liter BiTurbo. Die Leistung wurde um 30 PS gesteigert, das Drehmoment steigt um 20 Newtonmeter. Soweit die Zahlen. Viel wichtiger sind natürlich die Fahreigenschaften und sobald die Kombination LT auftaucht, konzentriert sich die Erwartungshaltung auf das Thema Rennstrecke, also Ab- und Auftrieb, Bremsleistung, Leistungsgewicht, Traktion, Standfestigkeit und natürlich Rundenzeiten. Top Speed oder Beschleunigung bis 100 km/h gut und schön, das LT-Universum konzentriert sich auf Rundenzeiten.

Fahrbericht McLaren 570S Coupé

Der optische vergleich 570 S Coupé rückt die Motivation von McLaren recht sauber in den Fokus. Da wäre die Länge des LT, die der des 570 S um 74 Millimeter überragt, der neue Deckdiffusor läßt die Luft noch effizienter am heck „arbeiten“, an der Front sitzt ein verbesserter Splitter und ganz hinten wartet ein fester Flügel auf Luft, auf das der LT noch leidenschaftlicher den Asphalt küssen möge. Im Innenraum kümmern sich Schalensitze, auf Wunsch auch aus dem P1, um den besten Seitenhalt. Die beiden Endrohre, die am Heck mittig und oberhalb der Nummernschild-Befestigung sitzen, dürften als ästhetischer Hinweis auf die Motorsport-Kompetenz weiter erhöhen. Man soll dem LT ansehen, dass er kein Café-Raser ist und man wir die Musik des V8 noch näher an den Ohren spüren.

McLaren 600LT – Foto: McLaren

Wer den LT umrundet, wird zahlreiche Öffnungen und Kanäle finden. Das Thema Luftführung mag nicht jeder, aber wer die Luft möglichst effizient nutzen will, der muß die Gestaltung der Karosserie auch nach aerodynamischen Werten formen. Man erkennt die Arbeit der Ingenieure recht genau an der Gestaltung der Schweller, des Heckflügels, der Frontschürze und natürlich am Diffusor. Noch ein Wort zur Technik, die Bremsen im LT stammen aus der zweiten Generation der Super Series, um den besten Kontakt zum Asphalt kümmern sich speziell für den LT entwickelte Pirelli Trofeo R. Und noch eine Zahl: der LT ist 96 Kilo leichter als das 570 S Coupé.

Fahrbericht McLaren 570S Spider


Fahrbericht McLaren 575GT


Fahrbericht McLaren 720S


Fahrbericht McLaren 650S

McLaren 600LT - Foto: McLaren
McLaren 600LT - Foto: McLaren
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare
McLaren 600LT - Foto: McLare

Und hier nun ein paar technische Daten (laut Hersteller):

Motor: V8 Biturbo
Hubraum: 3,8 Liter
Leistung: 600 PS
Drehmoment: 620 Nm

Preis: 230.000,00 Euro
Produktionsstart: ab Oktober 2018
Limitierung: ? Stück