Lost Race Tracks: Auf der Suche nach den verlorenen Schätzen des Motorsports

Sechs Tage kreuz und quer durch Deutschland. Zuerst in die Eifel, dann immer weiter südlich bis nach Ingolstadt und wieder in den Norden. Auf der Spur vergangener Triumphe des Motorsports in Deutschland. Zusammen mit Alex Kahl von der-probefahrer.de und einem Kamerateam machen wir uns in einem Range-Rover Evogue auf den Weg zu den Wurzeln des Deutschen Motorsports.

 

Tour-Banner

 

Natürlich ist der Nürburgring dabei. Ohne dieses graue Band, das sich um die Nürburg bei Adenau schlängelt, geht nichts. Auch heute noch. Die Nordschleife als Kreissaal der meisten Weltklassefahrer, die Grand-Prix-Strecke als Arena der aktuellen Formel-1 und dann das fast vergessene und noch immer faszinierende Teilstück, die Südschleife. Heute eine Art Blinddarm, der in Resten noch für Touristenfahrten genutzt werden kann und die zum großen Teil von der Natur zurück erobert wurde. Wir schauen uns an, was davon übrig blieb.

 
 

 

Am Sonntag werden wir dann nach Rüsselsheim fahren und die Reste der Opel-Rennbahn erkunden. Zwischen 1919 und 1946 wurden hier spannende Rennen auf einer Oval bahn gefahren. Besonders spektakulär sind die hohen Steilkurven, die Durchnsittsgeschwindigkeiten von 140 km/h ermöglichten.

Die nächste Etappe führt uns in die Nähe von Stuttgart. Das nahegelgene Schloß im Westen Stuttgarts gab der Strecke ihren Namen. Hier fuhren einst Legenden wie Hans Hermann, Jim Clark und zahllose Zweirad-Ikonen um Bestzeiten.

Von Stuttgart geht es direkt nach Ingolstadt, der  Heimat des Donau-Ring. Die Rennstrecke wurde von 1949 bis 1954 vorwiegend Motorrad- und Formel-3-Rennen ausgetragen. Vor allem die Marken DKW und BMW waren hier besonders erfolgreich.

Unsere nächste Etappe ist der Sachsenring in Hohenstein. Bereits vor 86 Jahren wurde hier das erste Rennen ausgetragen. Die Strecke wurde 1996 wieder eröffnet und ist seitdem Austragungsort des ADAC GT Masters und der Motorrad-WM.

Nach dem Sachsenring besuchen wir den Bilster Berg, den Junior im Reigen unserer Tour. Der Bilster Berg wird für Präsentations- und Testzwecke genutzt und ist eine der aufregensten Strecken in Europa.

Der Alma-Ring oder auch Motodrom Gelsenkirchen wurde zwischen 1969 und 1984 als Rennstrecke für sogenannte Altwagen-Rennen und später für Speedway-Rennen genutzt.

Unsere letzte Station führt uns am Mittwoch nach Hamburg, dort wird uns unser Partner Shell die Entwicklungsabteilung für Rennbenzin vorstellen. Dort werden wir auch mit Spezialisten über die frühen Rennbenzine sprechen.

Natürlich werde ich an dieser Stelle jeden Tag über unsere Erlebnisse berichten. Die Eindrücke von Alex Kahl findet Ihr hier. Und auf der Website von Shell findet Ihr weitere Infos zu unserer Tour.