Auf den 488 GTB folgt der F8 Tributo. In Genf wird Ferrari den neuen Supersportler präsentieren. Mit Mehr Leistung und natürlich noch mehr Effizienz, plus Emotionalität. Wie sich das für einen neuen Ferrari gehört. Wir zeigen den Zweisitzer aus Maranello schon vorab. Für alle, die nicht an den Genfer See pilgern.

Ferrari V8 Tributo – In Genf feiert er Weltpremiere – Foto: Ferrari

Eins vorweg, einen Preis hat Ferrari noch nicht genannt. Das könnte der örtliche Händler wissen. Und ab wann man bestellen und ab wann der neue Italiener vor der Haustür steht, ist auch noch nicht raus. Das alles, wird man später erfahren. Wir bleiben dran, versprochen.

Was wir wissen, sind ein paar Zahlen. 720 PS zum Beispiel, das sind 50 PS mehr, als beim 488 GTB oder Spider und genau so viele wie beim 488 Pista. Auch bei den Fahrleistungen laufen beide Ferrari fast gleich auf durch die Ziellinien. Nur beim Sprint Alles weitere steht weiter unten. Eines noch, das Maschinchen, das da im Tributo werkelt, ist ein hoch gelobtes Meisterwerk. Immerhin in den letzten drei Jahren zur „Best Engine of the Year“ gekürt und zum besten Motor der der letzten 20 Jahre erklärt. Das muss man auch erstmal schaffen.

Fahrbericht Ferrari 812 Supersport

Der jüngste Hengst aus Maranello hat abgespeckt, immerhin 40 Kilo im Vergleich zum Vorgänger. Beim Design oder besser bei der aerodynamischen Optimierung hat man im Vergleich zum Pista einiges an Veränderungen vorgenommen. Die Front des Tributo hat nun dynamische Lufteinlässe, wir erinnern uns an den F12berlinetta, kleine Klappen vorn links und rechts, die je nach Temperatur Luft in die Radhäuser liessen oder geschlossen wurden. Das gesamte Lüftungsthema wurde verändert, beim Pista wurde über die gesamte Breite Luft eingesammelt, beim Tributo wird die Öffnung durch einen breiten Steg getrennt.

Ferrari V8 Tributo: Im Innenraum das gewohnt Bild. Schalter am Volant, neu ist der kleine Monitor auf der Beifahrerseite. Foto: Ferrari

Am Heck wurden die beiden Luftaustritts-Öffnungen flach hingelegt, es sind nun vier Rundleuchten zu sehen, der Hintern wirkt eher runder, gefälliger und weniger nach purem Motorsport. Laut Ferrari soll sich die gesamte Aerodynamik um zehn Prozent im Vergleich zum Pista verbessert haben. Über dem Motor sitzt nun eine Scheibe aus Lexan, einem Kunststoff. Der hochfest, sehr steif und sehr hart ist.

Im Innenraum herrscht die mittlerweile typische Atmosphäre aller Berlinettas, also Funktionalität, das Volant bildet weiter das Zentrum aller wichtigen Funktionen. Der Zentralmonitor vor dem Lenkrad ist digital und in drei Bereiche geteilt, auf der Beifahrerseite sitzt der obligatorische Monitor für den Copilot. Die Mittelkonsole bleibt weiter sehr schlank. Die Lüftungsdüsen sind nun deutlich grösser und rund. Der Fahrdynamikschalter Manettino wurde um einen Modus erweitert „RACE“. Damit sollen mehr Fahrer den Ferrari auf Touren bringen und dabei den Wagen nicht aus der ersten Kurve werfen.

Ferrari V8 Tributo. Weltpremiere beim Auto Salon in Genf. Foto: Ferrari
Ferrari V8 Tributo. Weltpremiere beim Auto Salon in Genf. Foto: Ferrari
Ferrari V8 Tributo. Weltpremiere beim Auto Salon in Genf. Foto: Ferrari
Ferrari V8 Tributo. Weltpremiere beim Auto Salon in Genf. Foto: Ferrari

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Wer sich den Tributo ansehen will oder sogar eine Sitzprobe anstrebt, kann dies vielleicht in Genf beim Auto Salon tun. Die Messe ist ab dem 7. März geöffnet.

Hier ein Link zum Genfer Salon: https://www.gims.swiss/de

Fotos: Ferrari

Die technischen Daten (laut Hersteller):

Motor: V8 Turbo
Hubraum: 3.902 ccm
Leistung: 530 kW / 720 PS bei 8.000 U/min
Drehmoment: 770 Nm bei 3.250 U/min

Maße:
Länge: 4.611 mm
Breite: 1.979 mm
Höhe: 1.206 mm
Trockengewicht: 1.330 kg

Fahrleistungen:
Top Speed: 340 km/h
0-100 km/h: 2,9 s
0-200 km/h: 7,8 s

Verbrauch/CO2: noch im Prüfverfahren