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24 Apr 2019

Blog Post

Fahrbericht Lexus UX Hybrid – Der japanische Europäer
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Fahrbericht Lexus UX Hybrid – Der japanische Europäer 

Entweder nur Benzin oder Gasoline mit einer Prise Strom. Lexus legt den UX auf und liefert gleich drei Neuerungen mit. Wir haben den Hybrid auf Mallorca durch die Gegend gejagt und uns überhaupt nicht über den Spritverbrauch gewundert.

Lexus kann auch echt riesige Autos bauen. Nur nicht für uns. Vermutlich haben sich die Vertriebler in Japan unsere üblichen SUV angeschaut und sich vielleicht gesagt: „Sollen die doch ihre öden Riesen selber bauen, wir bauen dann lieber die coolen Dinger.“ Und so ist der UX zu uns gekommen. Als mittel-großer SUV mit Ecken und Kanten. So, wie wir Lexus halt kennen. Der riesige Lufteinlass vorn, der ausgeprägte Hintern mit Luftauslässen und starken Konturen und an der Seite ein paar Linien, die dem Wagen einen klaren Strich geben. Ein Lexus halt.

Und im Innenraum dann auch wieder das klare Bild. Ok, das Touchpad mit seiner Maus auf dem Monitor ist nicht unser Freund. Uns fehlt da die notwendige Sensibilität. Aber sonst, alles da, wo man gut rankommt, alles so, wie man es braucht. Nur eben nicht in fränkisch, bayrisch oder schwäbisch. Aber wir sind ja international orientiert und dass Japaner erfinderisch, clever und akribisch sind, wissen wir schon lange. Allein der Hybrid-Antrieb ist eine, nach unserer Erfahrung, sehr gute Sache, weil man tatsächlich den Verbrauch bekommt, den der Hersteller angibt. Und das allein ist schon aller Ehren wert.

Weiter im Innenraum. Genug Platz für vier Erwachsene, gutes Leder, gute Nähte. Man sitzt bequem, die Akustik ist sehr gut, weil leise. Selbst die Stimme desVierzylinders allein dringt nur bei hoher Drehzahl wirklich ins Ohr der Insassen. Das liegt auch an der sehr guten Dämmung. Die Instrumente sitzen an den gewohnten Stellen, Knöpfe, Schalter und Einsteller findet man an den gewohnten Orten. Lexus-Neulinge werden sich daran gewöhnen.

Und dann rollt der UX los, natürlich lautlos, ohne einen Mucks. E-Motoren treiben an, dann der Tradition des Vollhybrid-Systems folgend, betritt der Vierzylinder-Motor die Bühne. Leise zunächst, dann dank höherem Druck auf das Gaspedal lauter und Vortrieb liefernd. Der UX bewegt sich dynamisch, Vortrieb wird zur Fingerübung. Die Lenkung präzise und leicht, das Fahrwerk sauber die gröbsten Unebenheiten der Strasse aufsaugend. Nein, dies ist keine Luxus-Limousine oder ein sechs Meter SUV der höchsten Preiskategorie. Wir sitzen in einem Auto der unteren Mittelklasse, was den Preis angeht. Und es wird geliefert. Wer den UX F-Sport bestellt darf sich über einen besonderen Service freuen. Die „Active Sound Control“ liefert auf Wunsch den akustischen Sound des Hoch- und Runterschalten eines Automatikgetriebes. Wer´s mag, ok. Wir finden das eine Spur zu viel Kitsch.

Viel wichtiger ist die Verwaltung der in Tank und Akku gelagerten Energie. Das Hybridsystem von Toyota ist ja schon seit Jahren für seine Ehrlichkeit bekannt. Im Gegensatz zu so manchem anderen Hersteller, ist die Angabe des Verbrauchs eine Tatsache, die nur durch den Fahrstil ein wenig variiert. Das mag an den Grenzen des Vortriebs liegen, mehr als 177 km/h sind einfach nicht drin. Der Wert von 0 bis 100 km/h treibt Speedfreaks die Tränen in die Augen, aber der typische Hybrid-Nutzer steht dann doch eher auf kleine Tankrechnungen.

Wir haben den UX mit Allrad-Antrieb und dem F-Sport-Paket einen Tag über die Insel laufen lassen und nach getanem Werk die Zahl Vier und ein paar Zerquetschte ermittelt. Pro 100 Kilometer Fahrerei, im Durchschnitt. Wir finden das nicht verwunderlich, wenn man die Arbeitsweise des Motor-Kombinats so richtig geniesst und erlebt, wie zwei Maschinen die Energie-Verwaltung derart sauber und effizient regeln. Besonders erfreulich ist, dass der Akku unseres Testwagens und die aller anderen Vollhybriden niemals komplett entleert und dann stundenlang wieder aufgeladen werden muss. Das spart Zeit und erfreut beim Wiederverkauf, weil der Akku eben deutlich länger als Stromlager arbeiten kann. PlugInHybride sind da anders gelagert und sie verleiten gerne zur Zügellosigkeit. Erst den Akku entleeren, dann den Verbrenner mit höheren Drehzahlen arbeiten lassen. Dann erlebt man beim Vergleich Real- und Prospektverbrauch sein blaues Wunder.

Der UX, abgesehen vom Antrieb, ist ein ruhiger, sehr komfortabler Wagen mit guter Aussicht, jeder Menge sinnvoller Zubehör-Dinge, wie Nachtsicht-Gerät, Spurhalte-Technik, clevere Scheibenwischer, die Regen auf der Scheibe erkennen und den Dienst kurz einstellen, wenn eine der Türen geöffnet wird. Das ist ungemein höflich, weil niemand Wasserspritzer auf seiner Kleidung braucht.

Fahrbericht Lexus ES 300h
Fahrbericht Lexus RC 300h

Wir haben unseren Testwagen, den UX 250h F-Sport einmal durch den Konfigurator geschickt.
Basispreis: 43.250,00 Euro
Assistent Paket mit HeadUp, Totwinkel-Assistent, Park-Assistent mit Bremsunterstützung
Navigationssystem mit kabellosem Handylader
Glasschiebe-Hebe-Dach
Querdachträger
macht zusammen: 47.039,00 Euro inkl. Steuer

Fotos: Lexus

Die technischen Daten (laut Hersteller):
Lexus UX 250h E-Four
Verbrennungsmotor: 4-Zylinder Reihe
Hubraum: 1.987 ccm
Leistung: 112 kW / 152 PS bei 6.000 U/min
Drehmoment: 190 Nm bei 4.400 bis 5.200 U/min

E-Motor: Synchronmotor
Leistung: 80 kW / 109 PS
Drehmoment: 202 Nm

Systemleistung: 135 kW / 184 PS

Antrieb: Allrad
Getriebe: elektronisch gesteuert, stufenlos

Maße:
Länge: 4.495 mm
Breite ohne Spiegel: 1.840 mm
Höhe: 1.540 mm
Radstand: 2.640 mm
Sitzreihenabstand: 870 mm
Leergewicht: 1.540 kg bis 1.620 kg
Kofferraum: 438 l
Tank: 43 l
max. Zuglast: 750 kg

Fahrleistungen/Verbrauch:
Top Speed: 177 km/h (abgeregelt)
0-100 km/h: 8,5 s
Verbrauch korreliert nach NEFZ: 4,1 l/100 km
CO2 korreliert nach NEFZ: 94 g/km

Preis in Deutschland ab: 39.200,00 Euro inkl. Steuer

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