Die Trends der Automobilbranche

Die Trends der Automobilbranche. Wer sich regelmäßig mit der Welt der Autos beschäftigt, stellt fest, dass sie sich stetig und in rasanter Geschwindigkeit weiterentwickelt. Dabei fragen sich viele Menschen, wie das Auto der Zukunft aussehen könnte. Was also erwartet uns in den nächsten Jahren?

Das Cockpit des neuen Audi A8 zeigt wohin der Weg im Auto führt. Foto: Audi AG

Müssen wir Autos bald nicht mehr selbst steuern?

Es ist nur wenige Jahre her, als der Internetriese Google ein neues Projekt ins Leben rief. Dabei ging es um die Entwicklung eines selbstständig fahrenden Autos. Über die Zeit haben sich immer mehr Hersteller von Kraftfahrzeugen überzeugen lassen, sich an diesem Vorhaben zu beteiligen. So sind heute fast alle großen Automobilkonzerne damit beschäftigt, den Traum vom autonomen Fahren wahr werden zu lassen. Auf Nachfrage, erklären Experten, dass die Entwicklung schon in den nächsten zehn Jahren abgeschlossen werden könnte. Der Kostenpunkt für eine entsprechende Umrüstung eines Fahrzeuges liegt bei etwa 5.000 bis 10.000 Euro. Wer dies am eigenen Auto vornehmen lassen möchte, sollte also auf einen günstigen KFZ Kredit zurückgreifen.

Was steckt dahinter?

Um das autonome Fahren verwirklichen zu können, muss man den Fahrzeugen die Fähigkeit verleihen, ihre Umgebung präzise wahrnehmen zu können. Dieses Vorhaben soll durch den Einsatz unterschiedlicher Kameras in die Tat umgesetzt werden. Monokameras haben dabei trotz ihres eingeschränkten Sichtfeldes eine grundlegende Aufgabe. Sie sind für die Erkennung und Identifikation einzelner Hindernisse zuständig. Ergänzend dazu kommen Stereokameras zum Einsatz. Diese ermöglichen dem Fahrzeug die räumliche Wahrnehmung. Außerdem sollen Sie den Abstand zu den erkannten Hindernissen messen. Für den nötigen Rundumblick werden moderne Kameras mit Fischaugenoptik verbaut. So kann das Fahrzeug zumindest im Nahbereich erkennen, was rundherum passiert. Ergänzt man diese Technik mit mehreren Ultraschallsensoren, ist das Auto sogar in der Lage, selbstständig und ohne Fremdeinwirkung einzuparken.

Woran noch gearbeitet werden muss

Auch wenn viele Grundlagen für das autonome Fahren bereits gelegt sind, stecken einige notwendige Technologien noch in den Kinderschuhen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Fahrzeuge noch in keinerlei Hinsicht in der Lage, den Umgang mit den verschiedenen Bausteinen zu verstehen und selbstständig dazuzulernen. In Form eines neuen GPS-Systems gibt es außerdem einen weiteren Baustein, der noch lange nicht ausgereift ist. Die Ortung dieser Systeme muss für die optimale Funktionalität noch deutlich präziser werden. Zudem müssen Fahrzeuge in der Lage sein, auf unvorhersehbare Situationen, wie z.B. Staus, reagieren zu können. Um dies zu ermöglichen, wird die sogenannte “Car-to-X” bzw. “Car-to-Infrastructure” Technologie entwickelt. Damit sollen Autos relevante Informationen intelligent verarbeiten und an andere Fahrzeuge weitergeben können.

Was uns außerdem erwartet

Neben dem autonomen Fahren erwarten uns in den nächsten Jahren noch viele weitere Neuerungen. Damit man sich während des Fahrens auf den Verkehr konzentrieren kann und den Blick nicht aufs Armaturenbrett richten muss, soll bald das sogenannte Head-up-Display zur Standardausrüstung werden. Dabei wird das Bedienfeld direkt in das Sichtfeld des Fahrers projiziert. Hersteller von Elektrofahrzeugen arbeiten mit Hochdruck daran, diese noch effizienter und umweltschonender zu machen. Dabei steht vor allem der Entwurf eines Solarzellendachs im Fokus. Eine weitere umweltschonende Neuerung sind in der Entwicklung befindliche Öko-Luftfilter, die den Abgasausstoß reduzieren sollen.

Fotos: Ralf Bernert

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