• Homepage
  • >
  • Top 5
  • >
  • Auto Salon Genf 2018 – Ein paar Leuchtkugeln

Auto Salon Genf 2018 – Ein paar Leuchtkugeln

Auto Salon Genf 2018 – Ein paar Leuchtkugeln. Nachdem Detroit langsam aber sicher seinen Platz als Startloch der Autoindustrie verliert, in Frankfurt im Wechsel mit Paris nur noch Eintöpfe gezeigt werden, ist Genf als Insel der Exoten noch wichtiger.

Auto Salon Genf 2018 – McLaren Senna. Foto: McLaren

In diesem Jahr sind wieder ein paar Eyecatcher, PS-Giganten und Design-Mutproben zu sehen. Exclusive-Life zeigt ein paar davon vorab. Und noch was: der Genfer Auto Salon heisst jetzt offiziell: Geneva International Motor Show. Kurz: GIMS.

Wir machen das wie immer. Wir lassen die Kartoffeln weg, auch die Buletten und die Karotten und kommen gleich zum Dessert.

Ganz schön spannend könnte die erste Ausfahrt in einem I-Pace werden. Jaguar zeigt sein erstes E-Auto und das haut richtig auf den Putz. 90 kW/h-Batterie, 480 km Reichweite, Aufladen von 270 km in weniger als einer Stunde. 400 PS und fast 700 Nm Drehmoment, Das klingt alles richtig knackig. Knapp 80.000 Euro werden fällig. Dafür bekommt man fünf Sitze plus eine Karosserie, dem E- und F-Pace leicht ähnelt. Wir sind gespannt auf die erste Testfahrt.

Auto Salon Genf 2018 – Jaguar I-Pace

Pirelli baut keine Autos, dafür aber richtig gute Pneus. Im letzten Jahr zeigten die Italiener die erste Phase ihrer digitalen Revolution gezeigt. Mit dem Connesso wurden Reifen und Fahrer noch besser verknüpft, es fliessen Daten und die helfen in puncto Sicherheit, Performance und Komfort. In diesem Jahr zeigt Pirelli nun die nächste Stufe. Wir sind gespannt und werden berichten, sobald genug Infos vorliegen.

Auto Salon Genf 2018 – BMW und Porsche strahlen heller

BMW aus München bringt uns den 8er näher. Mit einer Studie. Wir sehen erwartbares, leider mit Lufteinlässen, in die man je zwei Weißbierkisten einparken kann. Ansonsten sieht das Teil schon sehr cool aus.

Ein paar Kilometer von München entfernt sitzt Deutschlands Sportwagen-Himmel und der kommt mit dem neuen 911 GT3 RS und einer Studie namens „Mission E Cross Turismo“ nach Genf. Mission E ist natürlich bekannt. Ein Supersportler mit reinem E-Antrieb. Der Cross Turismo ist mehr der Sportler mit Familiensinn. Uns gefällt er.

Auto Salon Genf 2018 – Mission E Cross Turismo

Rolls-Royce hat nun den Namen des Allrad-Rolls-Royce bestätigt: „Cullinan“, überraschend ist das nicht. In Genf zeige die Leute aus Goodwood drei spezielle Phantom und einen besonderen Dawn.

Aus Crewe kommen der Bentayga mit Kabel und E-Motor. Der Bentayga Hybrid ist in seiner Klasse ein Novum. 50 Kilometer rein elektrisch und mindestens 2,5 Stunden Ladezeit.

Ferrari hat den neuen 488 Pista nach Genf gebracht, den Portofino wird man dort sicher auch sehen und natürlich den 812 Superfast.

Auto Salon Genf 2018 – Supersportler sterben nie aus

McLaren hat den Senna schon gezeigt, er wird auf dem Stand in Genf trotzdem die grosse Nummer sein. Einmal Sitzprobe und von einer Testfahrt träumen. Und dann ist da noch der Senna GTR, jener McLaren, der auf der Rennstrecke so richtig nach vorn rennt.

Von Italdesign kommt mal wieder ein richtig wuchtiges Teil. Der Zerouno sieht blitzschnell aus und basiert, wie der geschlossene Wagen, auf dem Lamborghini Huracan LP610-4. Also 610 PS und vier angetriebene Räder.

Auto Salon Genf 2018 – Zerouno Roadster

Aus Dänemark kommt Zenvo und die haben in diesem Jahr den TSR-S dabei. Man meldet 1177 PS, 325 km/h Spitze, 0-100 km/h in 2,8 Sekunden. Angetrieben wird der Wagen von einem 5,8-Liter V8 mit TwinTurbo.

Aston Martin hat noch ein berühmtes Ass im Ärmel. Lagonda. Einst von einem US-Amerikaner in England gegründet, in den Dreißigern mit W.O. Bentley vor dem Ende gerettet, nach dem Krieg insolvent. Dann kam der Aston Martin Lagonda in den Siebzigern. Der Viertürer war und ist ein cooler Sonderling. 2014 sprach man über den Lagonda Taraf, eine Limousine, die man auf unseren Strassen sehr lange suchen muß. Und nun eine Vision in Genf. Die Lagonda Vision Concept zeigt, wie man in ein paar Jahren höchst edel durch die Welt reisen kann.

Und zum Schluß noch einen Franzosen. Bugatti präsentiert den Chiron Sport und der ist 18 Kilo leichter als der Chiron. Er kostet 2,65 Mio Euro und dafür bekommt man, laut Hersteller, besseres Handling, kürzere Rundenzeiten und hübsche Felgen und noch mehr verschiedene Farben. Technisch bleibt alles, wie es war.

Fotos: Hersteller

Previous «
Next »

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.