Natürlich folgt auf das Coupé ein Roadster. Bei Aston Martin ist das eine Naturkonstante. Und weil man das schon seit Generationen so macht, ist die Kundschaft verwöhnt und anspruchsvoll. Genau deshalb ist das Verdeck Roadster nun auch ein Rekord-Verdeck. Nobody does ist faster.

Die Knopf, der die einen von den anderen trennt, öffnet den Blick für das Wesentliche währen der Fahrt. Der Himmel ganz weit oben und die Musik weiter hinten. Wenn dann der Himmel mal wieder den Spielverderber geben muss, wird der Knopf schon wieder zum Divisor. Lächerliche 6,8 Sekunden vergehen und die Mütze sitzt. Das ist schnell, sehr schnell und schneller als bei allen anderen Autos, deren Verdeck mittels Technik geöffnet oder geschlossen werden. Und das bei Tempo 50. Ein Zehntel schneller läuft das Schliessen. In Z-Form gefaltet und sauber abgelegt. Und der Kofferraum wird spürbar verschont. Es bleiben 200 Liter für allerlei Mitbringsel oder Gepäck. Selbst ein Golfbag passt rein. Plus Schuhe und Mütze.

Wir schauen uns den Roadster mal genauer an und sehen auf den ersten Blick keine Änderungen im Vergleich zum Coupé, welches wir schon bewegen konnten. Hier der Fahrbericht (Aston Martin V8 Vantage Coupé). Der wichtigste Blick gilt natürlich dem Roadster, wenn das Dach auf der A-Säule ruht und verriegelt wurde. Die meisten Cabrios oder Roadster sind dann in puncto Ästhetik nicht mehr so begehrenswert.

Aston Martin Vantage Roadster – Keiner ist schneller

Beim Vantage Roadster haben die Designer und Techniker zwar kein Wunder vollbracht, aber auf dem Foto weiter unten, gewinnt der Brite einen entsprechenden Wettbewerb recht klar. Die Lösung: Das Verdeck läuft nach hinten recht flach ab und damit ist die sonst üblich Stufe eben nicht mehr so präsent. Das geht deshalb, weil die Frontscheibe schon sehr flach ist, weit in den Innenbereich ragt und das Fahrzeug deshalb sehr flach ist.

Wir haben ein paar technische Daten weiter unten notiert. Motor und Getriebe sind mit denen des Coupés identisch. Auch die Karosserie wurde, bis auf die nicht sichtbaren Versteifungen, nicht verändert. Beim Fahrwerk hat man ein wenig nachjustiert. Dämpfer und ESP wurden dem Roadster-typischen Fahrgewohnheiten angepasst. Und dann ist da noch der Fahrmodus „Track“, den man ernst nehmen darf. Vermutlich werden mit dem Roadster keine Rekorde eingefahren, aber das Erlebnis der akustischen Talente des V8 ist schon sehr eindrucksvoll.

Und sonst. Man zahlt in Deutschland 157.300,00 Euro und man wartet noch ein wenig bis ausgeliefert wird. Neue Farben gibt es auch und dann versprechen wir, dass es im Mai einen Fahrbericht geben wird, weil wir genau diesen Roadster in Palm Springs bewegen werden.

Aston Martin DBX
Fahrbericht Aston Martin DB11 Coupé
Fahrbericht Aston Martin Vantage V8 Coupé
Fahrbericht Aston Martin DB9 Coupé
Fahrbericht Aston Martin Vantage S V12 Coupé

Die technischen Daten (laut Hersteller)::
Motor: V8 BiTurbo
Hubraum: 3.982 ccm
Leistung: 375 kW / 510 PS bei 6.000 U/min
Drehmoment: 685 Nm bei 2.000 bis 5.000 U/min
Antrieb: Hinterräder
Getriebe: 8-Gang Automatik

Verdeck Öffnen/Schliessen in: 6,7 / 6,8 s

Maße:
Länge: 4.465 mm
Breite: 1.942 mm ohne Spiegel
Höhe: 1.273 mm
Radstand: 2.704 mm
Leergewicht: 1.590 kg
Gepäckraum: 200 Liter
Tank: 73 Liter

Fahrleistungen:
0-100 km/h: 3,7 Sekunden
Top Speed: 306 km/h

Preis in Deutschland ab: 157300 Euro