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Rolls-Royce Phantom VIII – Die achte Versuchung

Rolls-Royce Phantom VIII – Die achte Versuchung

Rolls-Royce Phantom VIII – Die Spirit of Ecstasy auf ihrem neuen Tempel
Rolls-Royce Phantom VIII – Die Spirit of Ecstasy auf ihrem neuen Tempel

Nach 14 Jahren ist es wieder soweit. Rolls-Royce Motorcars zieht den Vorhang und schenkt uns einen neuen Phantom. Die Premiere in London war ein Fest. Mit reichlich Optik, Sound und sieben sehr berühmten Kollegen. Eine Zusammenfassung der Ereignisse.

Seit Wochen rollen Phantome durch Londons Innenstadt. Berühmte Phantome von berühmten Menschen. Fred Astaire, John Lennon, Aga Khan und so weiter. Jedes Museum auf der Welt wäre glücklich, wenn es eine solche Sammlung in seinen Hallen präsentieren dürfte. Und mittendrin der achte seiner Art. Als Speerspitze, als moderne Version des höchst möglichen Luxus auf Rädern.

Die Moderatorin führt uns durch die Sammlung, durch das Klassentreffen. Man spricht über John Lennon, den Rekordfahrer Sir Malcolm Campbell, dessen Phantom II beim Fest der Phantome nicht fehlen darf. Natürlich auch über Monti´s Phantom III. Die letzten hundert Jahre swingen durch den Raum. Die Faszination Rolls-Royce mit all ihrer Pracht und der unwiderstehlichen Aura des Phantom ist mit Händen zu greifen. Man will gleich auf die Bühne laufen und jeden der Sieben anschauen, berühren und seine Geschichte erleben. Und doch wartet man ab, Nummer Acht ist gleich da.

Hier das Video der Show:

Vorher noch ein paar Gedanken zum Thema Rolls-Royce Phantom. 1925 auf die Strasse gelassen, als Nachfolger des legendären Silver Ghost, zuerst New Phantom genannt, später dann mit der I als Fackelläufer weltberühmt geworden. Das Thema Zuverlässigkeit war seins. Sechs Zylinder in Reihe, 7.668 ccm Hubraum, Kardanantrieb und später folgte der Phantom I aus Springfield in den USA.

Er war technisch und optisch einen spürbaren Tick besser. Knapp 3.500 Exemplare wurden in fünf Jahren verkauft, dann folgte Phantom II und so weiter. Immer oberhalb des Ganzen, ein Phantom war und ist die Spitze, das besondere Model und eben kein Standard. Das war und ist Legion, Aufgabe, Bürde vielleicht und ganz sicher Motivation.

Rolls-Royce Phantom VIII – Kein leichtes Erbe

Nummer Acht, seit gestern auf der Bühne, wird es nicht leicht haben. Nummer VII hat vorgelegt, als Erbe einer neuen Generation. In München erdacht, in Goodwood gezeugt und geboren. Sogar vom wichtigsten Club, dem RREC, geadelt, als würdiger Nachfolger des Phantom VI und damit Perle an einer Kette, die man sich niemals einfach so um den Hals hängt.

Was ist neu, was ist interessant? Die Technik zuerst. Der Motor, ein V12, wurde mit Turbotechnik gestärkt. Jetzt 571 Pferdestärken, maximal 900 Newtonmeter Drehmoment. Das mag bei einem Leergewicht von gut 2,5 Tonnen nicht unbedingt für überragende Fahrleistungen sorgen. Aber der Kenner weiß: Speed allein ist auf die Dauer langweilig. Die Kunst der „Waftability“ beherrscht noch immer nur Rolls-Royce. Wobei wir erst einmal eine Testfahrt im VIII abwarten müssen.

Sollten die Entwickler bei BMW und Rolls-Royce Motorcars jedoch die grundlegende Konstruktion beim neuen Phantom nicht verändert haben, dürfte man im neuen Phantom ebenso entspannt wie auch mühelos durch sein eigenes Universum reisen können. Tür zu, Lenkradhebel nach unten, Gasfuß ebenfalls nach unten und die Welt dreht sich nur noch um den fast sechs Meter langen Briten, der dazu noch mit einem Radstand glänzt, der Möglichkeiten der freien Entfaltung von Bein und Mensch möglich macht, wie man sie eigentlich nur im Foyer eines echten Grand Hotels oder in einer wahrhaftigen First Class Kabine erleben kann.

Viel mehr können wund wollen wir im Moment nicht aufschreiben. Ab hier liefern wir Bilder des Phantom VIII und seinem langen Bruder mit dem Kürzel EWB, was übersetzt Extendet Wheelbase bedeutet. Alle wichtigen technischen Daten reichen wir später nach.

Und hier noch die Preise:

Phantom VIII: ab 375.000,00 Euro
Phantom VIII EWB: ab 450.000,00 Euro

Preise für Deutschland jeweils ohne MwSt.

Fotos/Video: Rolls-Royce Motorcars

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