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Pirelli P Zero

Pirelli P Zero: Mehr Haftung bei TopSpeed

P Zero neu vorn

Seit 30 Jahren verbindet der Reifenhersteller Pirelli den Drang nach automobilen Höchstleistungen mit dem unabdingbaren Bedürfnis nach maximaler Sicherheit. Der P Zero, jener Reifen, auf dem eine Rallye-Ikone siegreich unterwegs war, stellt sich nun in seiner neuesten Ausprägung vor.

Im McLaren 650S haben wir den P Zero schon erlebt. Hautnah sozusagen, mit ordentlich Pfeffer unter der Haube und sogar dem richtigen Wetter. Trockenheit, offene Kurven, zwar keine Rennstrecke aber dafür eine leere Landstraße und später noch die freie Autobahn. Ohne Limit und genau da sprach der Pirelli unsere Sprache. TopSpeed deutlich über 300 km/h. Exakt hier geht es um die Standhaftigkeit, den Rollwiderstand und die perfekte Balance zwischen Komfort, Sicherheit und klarer Rückmeldung. Nichts nervt so sehr wie ein Reifen, der stumm wie ein Fisch umher eiert und irgendwann die Haltung verliert. Man wünscht sich beim Tanz am Limit diese klare, eindeutige Sprache. „Cool bleiben, ich hab´s im Griff.“ Vorher, auf der Landstraße, ein paar saftige Kurven mit dem feinen Knick, damit der Vorderwagen beim Einbremsen die Staubkörner auf dem Asphalt zählen kann und die Reifen dem Volant so exakt folgen, wie das Ballett der Pariser Oper den Anweisungen des Choreographen.

Autos vorn

Millimeter-Arbeit und das bitte so lange wie möglich. Wir haben keinem Langstrecken-Pokal nachgejagt, keine 24-Stunden-Hatz miterlebt. Es ging um eine Woche. Bei Regen, feuchtem Laub als Teppich auf dem Fußboden, ein paar Schlaglöcher waren auch dabei, manche so groß und gemein wie eine Falle für flüchtige Bankräuber. Die Reifen haben das prima in den Griff bekommen. Natürlich tut das weh, auch wegen der Felgen. Aber man hält an, läuft um den Wagen wie einst die Lokomotiv-Führer um ihr Dampfross kurz vor der langen Tour. Alles wunderbar. Beim den Themen Haltbarkeit, Abrieb und Flexibilität wirklich im positivsten Sinne überzeugen konnte.

Pirelli P Zero: 15 Prozent weniger Rollwiderstand

Und nun ist der Nachfolger da. In allen Varianten. Also für den echten Rennstrecken-nahen Einsatz, für den Alltagssportler, die Limousine und nahezu jedes Wetter. Erfahrungen bei Eis und Schnee fehlen uns noch. Der P Zero wird auch in seiner neuesten Ausprägung als Sommer-, Winter,- und Altjahresreifen angeboten. Pirelli meldet, dass der Rollwiderstand beim neuen P Zero um 15 Prozent gesenkt wurde. Es soll weiterhin verschiedene Varianten für unterschiedliche Charaktere von Automobilen geben. Insgesamt werden elf unterschiedliche P Zero angeboten. Pirelli wird weiter als Erstausrüster ganz oben auf der Liste stehen. Der Lamborghini Centenario, der Ferrari GTC4Lusso oder der neue Porsche 718 Boxster werden also ab Werk mit dem P Zero vom Hof rollen und werden werden bald den neuen P Zero bei der Arbeit beobachten können. Einen Fahrbericht liefern wir dann gerne nach.

Pirelli P Zero auf Ferrari
Pirelli P Zero auf Ferrari

Fahrbericht McLaren 650S


Fahrbericht Ferrari F12berlinetta


Fahrbericht Ferrari California T


Fahrbericht Ferrari FF


Mehr Infos unter: www.pirelli.de
Text: Redaktion
Fotos: Pirelli

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