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Audi A8 – Irgendwie anders

Audi A8 – Irgendwie anders Ein paar Jahre hat´s gedauert. BMW und Mercedes haben ihre dicken Dinger schon lange gezeigt. Jetzt ist … weiter....

Bentley Azure T

Bentley Azure T: Der Zauberkeks

Das wäre wenn… Automobile vom Schlage eines Azure T können den Menschen zu ganz besonderen Touren verleiten. Selbst wenn die Zeit knapp und das Budget für den Treibstoff eng bemessen ist.
Exclusive-Life hat mit dem britischen Extrem-Cabriolet Azure T ein paar wunderbare Stunden verlebt.

Irgendeine Schoko-Keks-Firma will den Vormittag zur Stress-freien Zone erklären. Wir sollen morgens um halb zehn Hammer, Stift, Tastatur oder Bagger zur Seite stellen und die Sinne einfach mal in Kurzurlaub schicken.
Das klingt nett und verführerisch, den Chef nehmen wir einfach mit und dann kann die Reise losgehen.

 
 

Leider haben wir gerade weder Keks noch Schoki zur Hand, im Handschuhfach, in der Ablage zwischen den beiden Sitzen, ja selbst im Kofferraum herrscht gähnende Leere. Nur ein kleiner Bart-loser Knubbel mit Knöpfen zuckt und spricht zu uns: „Ich bin ein Zauberkeks und führe Dich in Versuchung. Drück´ mich!“

Der Daumen ist dieser Versuchung nicht abgeneigt und krümmt sich mit der Spitze in Richtung „Geöffnete-Tür-Symbol“, die Blinkleuchten melden Verzug und wir steigen ein. So fühlt man sich also. Halb zehn in Deutschland, auf dem Stahlträger im noch im Rohzustand befindlichen 96-sten Stock. Ganz ohne Fluxkompensator, ganz ohne H. G. Wells´ Zeitreise-Luxus-Sessel und ganz ohne Energiezufuhr. Die ersten Minuten gehören der Phantasie, dem geistigen Auge und dem freien Geist.

Ein Wunsch: „Bitte, bitte jetzt wie Phil Connors den Gruß des Murmeltieres ignorieren und ein oder zwei Wochen in einer Zeitschleife unterwegs sein.“ Immer wieder zuckt der Knubbel, immer wieder rollt der Bentley unter dem wolkenlosen Himmel, zwischen Bäumen und Sträuchern über eine nahezu perfekt belegte Landstrasse und zieht Blicke in seine Richtung, die ausschliesslich positiver Natur sind. Immer wieder einbiegen in die Strasse unserer Büroadresse, vor uns wird ein schöner Parkplatz frei und vor dem Atlantic-Hotel an der Aussenalster freut sich der Doorman, wenn wir den Briten mit dem fanzösischen Namen vor der Drehtür zur Nachtruhe zurück lassen. Kaum ausgestiegen, nach zehn Metern ein Blick zurück, springt die Uhr, Sie wissen schon.

Und nun? Die Zeitschleife ist identifiziert, TV-Moderator Phil war pragmatisch, erfinderisch und zum Teil ein wirklich fieser Geselle. Er vermöbelte den Versicherungsfuzzi, beklaute den Geldtransporter, verführte eine schöne Frau und baute Eisfiguren, als hätte er nie etwas anderes getan. Was machen wir mit einem Bentley Cabriolet, wenn alles was geschieht ohne Folgen bleibt?

Idee Nummer Eins: Ein Azure für Alle. Was für eine Freude. Die Hamburger Mitfahrzentrale steht Kopf. Ein offensichtlich im positiven Sinne verrückter Hamburger bietet drei Sitzplätze in einem Bentley Cabriolet an. Von Hamburg nach München und wieder retour. Kostenlos versteht sich. Nach der fünfzigsten Tour ist Schluss. Mehr Be- und Verwunderung hält der stärkste Chauffeur nicht aus. „Mensch, ist der schnell.“ „Unglaublich, soviel Holz, Leder und Platz in einem Auto.“ „Können wir noch ne Extra-Runde vor dem Haus meiner Freundin drehen?“

Idee Nummer Zwei: Das ultimative Ring-Taxi. Nach eintausend Trainingsrunden auf der Nordschleife fegt der Viersitzer in Rekordtempo durch Karussell und Brünnchen. Die Passagiere sind begeistert. „Whow, was für ein wilder Ritt. Man kann die Aussicht geniessen und bekommt gleich noch eine coole Frisur gratis dazu.“

Idee Nummer Drei: Wahlkampf mit Niveau. Zunächst engagieren wir einen Autolackierer. Der Bentley wird mit einem Slogan versehen: „Nieder mit den Vorurteilen. Mit 13.8 l/100 km für mehr Format auf Deutschlands Strassen!“ Wir laden Umweltpolitiker, Luxus-Skeptiker und Ewig-Gestrige zu einer Probefahrt ein. „100 Kilometer im schnellsten Cabrio der Welt mit einem Verbrauch von 13,8 Liter.

Idee Nummer Vier: Deutschland geniessen! Und wenn es Jahre dauert. Wir erkunden mit dem Bentley jede Ecke unserer Heimat. Auf der Suche nach den besten Restaurants und Hotels. Wir finden die besten Landstrassen, Routen, die schönsten Dörfer, Städte und Regionen und schreiben unsere Erfahrungen auf. Titel: „Was man mit dem Azure T unbedingt erleben muss.“

Ende der Zeitschleife. Was bleibt? Die Erkenntnis, dass der Azure T ein ungemein kultiviertes Automobil ist. Der Motor nicht ausgereifter sein könnte und in Verbindung mit dem Getriebe, dem Fahrwerk und der gesamten Technik ein Meisterstück britischer Ingenieurskunst ist. Dass Design vielleicht für Freunde der Moderne zu wenig nach vorne weist, aber die Tugenden der britischen Automobiltradition nahezu perfekt verkörpert. Und unsere Hände erinnern sich an edles Holz und feines Leder. Dass uns ein kleiner Knubbel verführt hat, haben wir keine Sekunde bereut. Dass wir ihn nun wieder in andere Hände geben, ist kein Problem. Er wird wieder sprechen: „Drück´mich.“

Die technischen Daten (laut Hersteller):

Motor:  90-Grad V8 mit Twin Turbo 90-Grad V8 mit Twin Turbo
Hubraum:  6,75-Liter, 6.761 cm³
Max. Leistung:  507 PS / 500 bhp / 373 kW
Max. Drehmoment:  1.000 Nm
Abgasnormen:  EU 4

Getriebe:  Sechsgang-Automatikgetriebe von ZF mit Halbautomatik und Sport-Programm Sechsgang-Automatikgetriebe von ZF mit Halbautomatik und Sport Programm

FAHRLEISTUNGEN
0 – 100 km/h: 5,5 s 5,9 s (geöffnetes Verdeck)
0 – 160 km/h 12,0 s 13,3 s (geöffnetes Verdeck)
Höchstgeschwindigkeit 288 km/h

KRAFTSTOFFVERBRAUCH
Kombiniert 19,5 Liter/100 km
EU Fahrzyklus CO2  465 g/km (kombiniert)

ABMESSUNGEN UND VOLUMEN
Gesamtlänge 5.410 mm (212,60 in)
Gesamtbreite 2.125 mm (83,66 in) über Außenspiegel
Gesamthöhe 1.492 mm (149,20 cm)
Radstand 3.116 mm (311,61 cm)
Spur vorne 1.608 mm (160,35 cm)
Spur hinten 1.608 mm (160,35 cm)
Breite  1.900 mm (74,8 in) Spiegel angeklappt
Kofferraum 0,316 m3 / 310 Liter / 10,95 cu ft

GEWICHTE
Leergewicht 2.695 kg (5.699 lbs)
Kraftstofftankvolumen 96,0 Liter  (25,3 US Gallonen)

BENTLEY AZURE T – SERIENAUSSTATTUNG
AUSSENAUSSTATTUNG
o 42 Außenfarben zur Auswahl
o Versenkbare Flying ‚B‘ Kühlerfigur
o Einfassungen der Frontscheinwerfer in Wagenfarbe
o Dunkel gehaltene Frontgrills oben und unten
o ‚Le Mans‘ Lufteinlässe im unteren Bereich der vorderen Kotflügel
o Bentley ‚Jewel‘ Tankverschluss
o Ovale Doppel-Auspuffrohre
o 20-Zoll-Leichtmetallsportfelgen mit fünf Speichen
o Außenspiegel in Wagenfarbe
o Schwarz lackierter Ansaugkrümmer am Motor

INNENAUSSTATTUNG
o Lederverkleidung in 25 verschiedenen Farben zur Auswahl
o Rautensteppung der Sitze und Türverkleidungen
o Einstiegsleisten mit AZURE Schriftzug
o Gesamte Palette an Edelholzfurnieren zur Auswahl
o Helle Aluminiumeinlagen mit Zapfenschliff in der Armaturentafel
o Gelochtes Gas- und Bremspedal
o Instrumente mit schwarzem Hintergrund
o Gestickte Markenembleme auf den Rückenlehnen der Vordersitze und der Mittelkonsole der Rücksitze
o iPod-/USB-Schnittstelle mit 12-V-Anschluss
o Gerändelte Oberflächen an den Registerzügen der Luftausströmer (vorne und hinten), den Spiegeleinstellern, den Türgriffen (innen und außen), den Schaltern für die Beleuchtung und der Lendenstützeneinstellung
o Sportlicher Schalthebel in gerändeltem Chromfinish mit Lederverkleidung
o Lederbezogene Kofferraumabschlusskante
o Audiosystem mit acht Lautsprechern und sechsfach CD-Wechsler im Kofferraum sowie neuer Bedieneinheit mit SD-Karteneinschub und größerem Bildschirm in der Armaturentafel

SITZE / BEDIENUNG
o Speicherfunktion für Einstellungen des Fahrersitzes, der Außenspiegel und des Lenkrads
o Elektrisch höhenverstellbares Lenkrad mit Bedientasten für Geschwindigkeitsregelanlage
o Automatisch abblendender Innenrückspiegel
o Automatisch abblendende Außenspiegel, die sich beim Einlegen des Rückwärtsgangs senken
o Öffnen / Schließen der Fenster mit einem Tastendruck (vorn)
o Mehrzonen-Klimaanlage
o Luftentfeuchter und zusätzlich Pollen- und Feinstaubfilter

SICHERHEIT & DIEBSTAHLSCHUTZ
o Zwei Frontairbags plus zwei Seiten- und Curtain-Airbags für Front- und Rücksitze
o Gurtstraffung mit Lastbegrenzung
o System zur Überwachung des Reifenluftdrucks
o Xenon Abblendlicht
o ESP (elektronisches Stabilisierungsprogramm)
o Hydraulischer Bremsassistent (HBA)
o Einparkabstandskontrolle (vorn und hinten)
o Programmierbare multifunktionale Alarmanlage- und Wegfahrsperre
o Diebstahlwarnanlage mit Neigungssensor
o Innenraumüberwachung mit Glasbruchsensor
o Zentralverriegelung und Totalverriegelungssystem

BENTLEY AZURE T – VERFÜGBARE OPTIONEN
o ‚Naim for Bentley‘ 1.100-Watt-Premium-Audiosystem mit 10 Lautsprechern
o Dunkel getönte 20-Zoll-Leichtmetallsportfelgen mit fünf Speichen
o Dunkel getönte Aluminiumeinlagen mit Zapfenschliff in der Armaturentafel
o Gelochte Carbon-Siliziumkarbid Bremsscheiben

MULLINER OPTIONEN (Nur grundlegende Optionen sind aufgeführt)
o Lederfarben aus früheren Bentley Modellreihen
o Farbe der Lederausstattung gemäß Vorgabe des Kunden
o Alternative Edelholzfurniere
o NavTrak ADR (Automatic Driver Recognition) mit 24-Stunden-Lokalisierung des Fahrzeugs und Routenverfolgung (nur in Europa erhältlich)

Text und Fotos: Ralf Bernert

Bentley Continental GT W12

Bentley Continental GT W12: Der Verführer

Kaum ist der neue Continental GT in den Showrooms der Händler angekommen, freuen sich die Manager in Crewe. Von der Krise bleiben nur noch Erinnerungen, ein paar Charts mit eindeutigen Kurvenverläufen, dem Minus vor den Absatzzahlen wurde ein vertikaler Strich hinzugefügt. Bentley gibt wieder Gas und das mit Anlauf.

 

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Der Startknopf ist die Verlockung, ein Verführer. „Mach mich an!“ Bevor man die zwölf Zylinder mit Leben füllt, den Defibrilator zwecks Stimulation der kontrollierten Zündung des benzin-Luftgemisches einsetzt, werden andere Reize angesprochen. Das Auge isst mit. Der neue Zweitürer hat zugelegt. An Linien, Kanten, Formen und auch an Kraft. Sein Designer, Dirk van Braeckel, hat dem Coupé ein markantes Schnittmuster gezeichnet, das die Stärken des Briten noch deutlicher nach Aussen kehrt, die Kräfte klarer definiert und den gesamten Body auf Linie getrimmt. Das Ergebnis mag auf den ersten Blick nicht jedem auffallen, der Kenner jedoch sieht die Verwandlung sofort.

 
 

Der Hand zeichnet die Linien nach. Aus drei Metern Entfernung läuft der Zeigefinger durch Luft, startet am Heck direkt hinter der Rückleuchte, läuft über die auffallend scharfe Kante dem Radlauf folgend bis zum Schweller und stoppt. Der Hinterwagen findet hier sein Ende, wenige Zentimeter neben der Türspalte. Weiter oben am Türgriff beginnt der Vorderwagen, die Schulterlinie endet am Radlauf unmittelbar vor der Frontschürze. Zwei Hälften des Bentley, die das Wort Coupé symbolisieren. Lange Front – kurzes Heck.

Ganz vorn, die Kühlermaske noch klarer definiert durch den aufrecht stehenden Grill und die vier flankierenden Rundleuchten. Klassischer und klarer kann ein modernes Coupé aus Crewe kaum gezeichnet werden. Jeweils zwölf LED-Leuchten umrunden die Hauptscheinwerfer, als Zeichen der Moderne und auch als optische Referenz an das Dutzend Zylinder unter der Haube. Die Motorhaube wurde ebenfalls dank der erfahrenen Hand des Designers van Braeckel mit markanten Linien ein wenig feiner gestaltet. Der neue Continental wurde von vorn bis zur hinteren Rückleuchte einem Refreshing unterzogen, das dem Viersitzer nicht nur gut zu Gesicht steht sondern auch an seine Ahnen der 50er Jahre erinnert. Der legendäre R-Type, noch heute ein Synonym für Eleganz und Sportlichkeit auf höchstem Niveau lässt grüßen. Eine derart scharfe Kante wie sie der neue GT aus Crewe aufgelegt hat, hätte man allerdings damals nicht schneidern können. Ein neues Verfahren namens Super Forming ermöglicht den Briten dieses Niveau der Blechformung. Das Aluminium wird dabei bis auf 500 Grad Celsius erwärmt und dann durch Luftdruck in die entsprechende Form gebracht.

Die Anmache – die Verführung – die Emotion – die Stille. Der W12 erwacht nicht sanft, nicht mit verschlafenem Gähnen oder gar wie ein Morgenmuffel. Der W12 und seine Kollegen unter der Haube stehen parat, schlagen die Hacken zusammen und warten auf Befehle oder besser auf Kommandos. 575 PS, 700 Newtonmeter, Allrad-Antrieb und so weiter. Hinter dem Lenkrad werden diese Daten zunächst zur Theorie. Edles Leder, sehr gutes Holz und insgesamt die Messlatte für Qualität und Stil auf Rekordniveau gelegt. Der neue GT gibt dem Fahrer keine Rätsel auf, man freut sich über Accessoires der besonderen Art. Ein Alu-Aschenbecher und ein sehr feines Brillenetui fallen schnell ins Auge, auch wenn man bereits vom Vorgänger verwöhnt wurde. Vielleicht wünscht man sich für die Zukunft Schaltwippen, die mit der Lenkbewegung mitlaufen. Dirk van Braeckel erzählt, dass man in Crewe diese Problematik diskutiert habe, hier trafen wohl zwei Philosophien aufeinander.

Die Verführung lauert ständig. „Anmachen reicht nicht!“ In Le Mans stehen die Ampeln auf Rot und dann kreischen die Motoren. In Hamburg folgt Gelb, dann Grün und dann folgt die Souveränität. Der Continental kann wie ein sehr gut erzogener Hund auch ohne Leine bei Fuß laufen. Gelassen, in aller Ruhe und immer bereit. Aus dem Stadthund kann der Windhund werden. Aus dem Stand nach vorn schiessen und dann wie ein Schlittenhund ausdauernd und kraftvoll Kilometer verschlingen. Dazwischen werden Kurven aufgesogen und weiter hinten ausgespuckt, bei Pferden sagt man sie gehen gut am Maul, der Bentley lenkt sauber ein, er wankt nicht, sitzt mit allen vier Rädern sehr sauber auf der Strasse, er könnte auch Serpentinen erobern und ist trotz seiner beachtlichen Masse ein sehr wendiger Wagen.

Kulissensuche in Hamburg. Die Hafencity als gigantische Baustelle mit sich ständig veränderndem Gesicht. Ein Gebäude drängt sich auf. Als Kontrast, als perfekter Hintergrund für die ruhige Emotionalität des Briten. Der GT spielt mit den Muskeln, lässt seine Kräfte nur hier und da aufblitzen und scheint die Rolle des Models gerne anzunehmen. Das Gebäude bleibt im Hintergrund. Am Flughafen die gleiche Szene, Dynamik und Bewegung liegen hier in der Luft, der Bentley scheint zu warten.

Stille zwischen den Bäumen. Irgendwo bei Lübeck, ein kleiner Feldweg rechts der Landstrasse. Die 2,3 Tonnen rollen in aller Ruhe auf dem Naturteppich. Zwischen den Stämmen und Büschen spielen die Kanten des Bentley ihre Stärken aus, brechen die sich spiegelnden Baume und fügen sie auf der Windschutzscheibe wieder zusammen. Viele Autos sind hier im Wald eher Störenfriede, der Brite scheint eher ein geduldeter Gast zu sein. Der Förster fand ihn sehr elegant und dank seines Allradantriebes ziemlich interessant, die Verwaltung werde aber ein solches Investment lieber nicht in Erwägung ziehen. Den Steuerzahler wird´s freuen, der Förster würde nur zu gerne mit dem Bentley zur Arbeit gleiten.

Abgabe in Hamburg, ein potenzieller Kunde beim Händler am Flughafen erkennt den neuen Bentley auf Anhieb. „Der wird ein Renner.“ Ein Satz liegt auf der Zunge. „Das ist er schon.“

 

 

Im Kontext:

Fahrbericht: Bentley Mulsanne

Fahrbericht: Bentley Mulsanne auf der Rennstrecke 

Fahrbericht: Bentley Continental GT V8

Fahrbericht: Bentley S1

Restauration: Bentley T2

Konzept: Bentley Mulsanne Vision

TECHNISCHE DATEN (laut Hersteller):
Motor: W12-TwinturbomotorLeistung: 423 kW / 575 PS bei 6000 U/min
Drehmoment: 700 Nm bei 1700 U/min
Getriebe: 6-Gang-ZF-Automatikgetriebe mit Quickshift und Lenkrad-Schaltwippen
Antrieb: Allrad (immer 40:60 vorne/hinten)
Radstand 2.746 mm
Gesamtlänge 4.806 mm
Breite (zwischen Karosserieseiten) 1.944 mm
Breite (einschl. Außenspiegeln) 2.227 mm
Gesamthöhe 1.404 mm
Kraftstofftank 90 Liter
Kofferrauminhalt 358 Liter
Leergewicht (EU) 2.320 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 2.750 kg
Höchstgeschwindigkeit: 318 km/h
0 – 100 km/h: 4,6 s
0 -160 km/h: 10,2 s
50 – 80 km/h: 1,7 s
80 – 120 km/h: 2,9 s
Verbrauch: 16,5 l/100 km (kombiniert)
CO2 Emissionen 384 g/km EU 5

Text: Ralf Bernert
Fotos: Ralf Bernert

Range Rover Vogue

Range Rover Vogue: To be or not to be

So british wie die Stones, Shakespeare und viele, viele Promis. Ein Range Rover in voller Länge ist Relikt, Statement und Sänfte zugleich. Aber weshalb?
Exclusive-Life hat einige Super-Promis chauffiert und höflich ausgefragt.

Die Queen hatte leider keine Zeit, Prinz Charles auch nicht und Boris B. schlägt in München auf. Wie bedauerlich und doch für andere VIPs die Gelegenheit schlechthin. Eine kleine Ausfahrt auf der Rückbank eines Range Rover Vogue. Durch Hamburg, an einen kleinen Weinberg an der Mosel und zwischen sehr viele Vulkane.

 
 

David Beck…. im Stadtwagen

„Bitte exakt fünf Runden um die Alster. Das macht ungefähr 35 Kilometer oder eine Trainingseinheiten in L.A.“ David ist Fussballer und Gutausseher. Das sei eine blöde Kombination, wie uns der Brite erklärt. “ Frauen finden mich toll, die Männer sind neidisch. Auf dem Platz werde ich schon mal blöd angesprochen. Vielleicht sollte ich Damen-Fussballer werden. Noch vier Runden“ David sitzt natürlich auf der Rückbank und er sieht wirklich unverschämt gut aus, man sollte die hinteren Seitenscheiben von ihrer dunklen Folie befreien, damit man ihn besser sehen kann.
„Wie fühlen Sie sich da hinten?“
„Wie in der britischen Botschaft, nur schneller.“

Victoria B. im Einkaufswagen

„Bitte exakt in dieser Reihenfolge: Prada, Gucci, LV und schön vor der Tür stehen bleiben. Ich steige aus, warte bis ein paar Kameras aufgebaut sind, gehe rein und komme wieder raus. Ein paar Shoots und wieder einsteigen.“ Platz für Einkaufstaschen ist genug, der Vogue passt sich seiner Umgebung perfekt an. Die Polizei verzichtet auf ein Parkticket, man denkt der Wagen gehört zum Schaufenster. Image ist manchmal unersetzlich.
„Wie fühlen Sie sich da hinten?“
„Wie bei Harrods, nur privater.“

Mike T. im Geländewagen

„Bitte ziehen Sie die Ohrenschützer aus und fahren Sie immer geradeaus.“ Hinter uns sitzen zwei Fäuste für ein Hallelujah. Dort, wo der Asphalt endet, beginnt die Reise. Mike beugt sich nach vorn und übernimmt das Steuerpult für Offroad-Reisen. Bergab, bergauf, über ein Kartoffelfeld, durch Furchen und Wasserlöcher, kleine Bäche und quer durch kleine Wälder. „Immer die Deckung nutzen und flexibel sein.“
„Wie fühlen Sie sich da hinten?“
„Halten Sie den Mund und geben Sie Gas, da vorn ist noch eine Steigung.“

Obelix im Genusswagen

„Die spinnen, die Rheinländer. Keine Wildschweine, keine Römer und die köstlichen Trauben hängen am Berg. Bitte öffne die Heckklappe, ich hätte da noch einen kleinen Hinkelstein. Und wenn unterwegs eine öffentliche Toilette auftaucht, sofort anhalten.“ Herr O. aus G. macht es sich auf der Rückbank bequem. Er entdeckt die Musikanlage, schaltet sie ein und dreht die Lautstärke auf. „Troubadix, alter Barde. So schön kann Deine Stimme klingen.“

„Wie fühlen Sie sich da hinten?“
„Wunderlich. Ich geniesse. Ohne meinen besten Freund, meinen Hund, ohne Römer und ohne Wildschweine.“

The Stig im Rennwagen

„Bitte suchen Sie die nächste Rennstrecke auf.“ Mitten in der Eifel, links und rechts Vulkane und dazwischen der Nürburgring. Die Nordschleife ist besetzt, der GP-Kurs hinlänglich bekannt. Was bleibt? Die Südschleife. Unser Fahrgast möchte den Helm nicht abnehmen, er schnallt sich an und lässt seinen Gasfuß ausruhen. Mr. Stig war noch nie auf der Südschleife. Bränkekopf, Aschenschlag, Seifgen und Scharfer Kopf sind für den Herrn im weissen Helm böhmische Dörfer. Zwischen den Bäumen schlängelt sich die ehemalige Rennstrecke durch den Wald, der Vogue lässt sich prima durch die Kurven zirkeln. Der V8 arbeitet mit dem Fahrwerk sehr gut zusammen, unser Fahrgast lüftet das Visier und grinst.

„Wie fühlen Sie sich da hinten?“
„Halten Sie an, steigen Sie aus und lassen Sie mich ans Steuer!“

Am Ende dieser Ausfahrten bleiben Erinnerungen. Die Phantasie hat uns einige Streiche gespielt. Wir haben den Range Rover an alle Orte geführt, die in diesem Bericht beschrieben wurden. Die Rückbank haben wir im Geiste besetzt. Die Liste der VIPs mit einem Range Rover in der Garage ist sehr, sehr lang und das nicht ohne Grund. Der Vogue ist eine Ikone. Eine Ikone für Luxus, britischen Lebensstil, für Komfort und er ist eine Ikone mit einer Inschrift. „Wer in diesem Wagen gesehen wird, könnte ein VIP sein“.

Text und Fotos: Ralf Bernert

 

 

Bentley Continental GT V8

Bentley Continental GT V8: Label in red

Diversifikationen aus Crewe. Zwei Baureihen, drei Motoren. So viel Bentley gab es noch nie, die Briten fächern ihre Kollektion auf und kümmern sich verstärkt um junge Liebhaber,die eine Vorliebe für kraftvolle Edelsportler haben.
Ein paar Runden auf einer Rennstrecke und eine feine Ausfahrt in die Heimat des Rioca zeigen, dass sich der neue V8 im Coupé und im Cabriolet sportlich und in aller Ruhe genießen lässt.

 

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Eine Rennstrecke kann ein Kreissaal sein, eine Geburtsstätte für ein neues Leben. Man ist umgeben von Fachpersonal, die Fahrbahn gleicht einem Reinraum, die Rennfahrer wissen das, Rennställe nutzen das und Hersteller schätzen den besonderen Klang des Ausrufes, wenn der Fahrer aussteigt und über seine Eindrücke spricht. Jetzt steige ich aus und schreibe über das neue Leben aus Crewe.

 
 

Das Herz schlägt, oder besser es swingt. Von einer Kurve zur nächsten, mit einem Schlag bis zum Ende der Skala und das auch ohne Stethoskop deutlich hörbar. Benzin rennt durch die Adern, man muss dem „Kleinen“ keinen Klaps auf den Popo geben. Ein kurzer Tritt auf das Pedal rechts reicht und der Bub schreit den Saal zusammen. Man will unbedingt los, Helm auf, Kapuze drunter, Gurt sortieren, vorher Sitz einstellen, Spiegel in Position, vielleicht noch Musik. „Highway Star“ von Deep Purple wäre ganz schön. Ein Kinderliedchen, gesungen von Heinz Rühmann, wäre eher unpassend. Wenn ich mit ihm fertig bin, kann der Red Label ein Schläfchen machen. Vollgas.

Er sei ein rechter Wonneproppen, hiess es. Er sei zu schwer, meinen andere. Er sei kein Sprinter, wird behauptet. Andere sind leichter, schlanker, sehniger. Und langsamer.

Der GT mit vier Liter Raum verteilt auf acht Brennkammern ist schnell, sehr schnell. Die kurze Rennstrecke in Los Arcos im Norden Spaniens wird von Formel-1-Teams als Teststrecke genutzt. Auf knapp vier Kilometer Länge wurden 15 Kurven verteilt, die Start-Ziel-Geraden misst 800 Meter. Der Streckenrekord wurde 2010 aufgestellt: 1.27,348 Minuten. Der V8 wird diese Marke nicht knacken, das Thermometer zeigt knapp vier Grad Celsius, die Augen melden leichten Regen und die Messanlage ist inaktiv.

Rundengespräche: Neben mir sitzt ein Fahrinstruktor, der Menschen zeigen kann, was in einem Auto steckt. Die erste Runde darf ich beobachten, lernen, staunen und notieren. Die Gerade fordert das Getriebe, von 1 bis 8. Die Gänge laufen durch, kein Ruckeln, kein Verzögern, kein Problem. Bei Tempo 200 taucht die erste Bremsmarkierung auf, der Bentley ist für seine Kopflast bekannt und meistert den Lastwechsel sehr überzeugend. Das Spiel mit Lenkung, Getriebe, Drehmoment und Fahrwerk entwickelt sich schnell zum Spaß, die Rundenzeiten werden kürzer, die sportlichen Talente des Briten treten deutlicher zutage. Wir haben dem Coupé den Einreiher ausgezogen, der Trainingsanzug steht ihm gut.

Eine Nacht unter spanischen Sternen, ein Rioja der Spitzenklasse, natürlich in Maßen. Der Bentley mag keinen Restalkohol. Nach dem Frühstück warten Farben vor der Tür.

(Aussen/Innen)
Glacier White/Beluga
Violette/Beluga
Porcelain/Burnt Oak
Dragon Red/Beluga
Thunder/Brunel
Beluga/Newmarket Tan
Sunburst Gold/Burnt Oak

Violette und Beluga, eine Kombination für kühle Sonntage. Das Verdeck bleibt meist geschlossen, dafür muss man hier und da die Fenster bewegen. Der Sound aus den beiden Endrohren, die übrigens wie liegende Achten geformt sind, ist die Musik mit dem sportlichen Unterton, den man gerne hört. Vorne wird gearbeitet – hinten wird gesungen.

Landstrassen, Autobahnen, kleine Gassen und eine wunderbare Landschaft, die man gerne wieder besuchen will. Jeder Sonnenstrahl vertreibt das Verdeck nach hinten, bei Schrittgeschwindigkeit oder vor der Ampel versenkt die Mechanik das Dach und jede Chance auf ein paar Hundert Meter freie Bahn werden zwecks Beschleunigung genutzt. Das ist wohl der Unterscheid zum GTC W12. Der neue V8 animiert und verführt ein wenig mehr. Dass der W12 ein wenig mehr Reserven hat, einen GTC V8 auf deutschen Autobahnen überholen kann, ist hier in Spanien nicht relevant. Wichtig ist vielmehr die Charakteristik des GTC Red Label, der ein wenig knackiger, lauter und vielleicht auch jünger daher kommt.

Red Label oder das kennen wir doch. Den GT und GTC V8 erkennt man nach einem Blick auf die Motorhaube, das grosse B ruht auf rotem Grund. Bentley-Kenner erinnern sich an den Arnage Red Label, eine Limousine mit einem sehr sportlichen V8 unter der Haube. Heute wird der Mulsanne mit dem Klassiker V8 6.75 Liter befeuert, damit ist Bentley der einzige Hersteller, der zwei sehr unterschiedliche V8-Motoren im Programm hat. Ein Luxus, der auch in Zukunft Bestand haben soll, so Unternehmenssprecher Martin Bommer auf die Frage, wann der neue V8 auch in der Mulsanne-Baureihe Einzug halten wird.

Im Continental jedenfalls macht der moderne Motor eine sehr gute Figur, der Verbrauch ist dank der Zylinderabschaltung beeindruckend niedrig und in dieser Klasse unerreicht, laut Bentley soll der Verbrauch im Vergleich zum W12 um vierzig Prozent niedriger liegen. Die optischen Unterscheide zum Continental W12 sind natürlich erkennbar. Der Grill ist glänzend-schwarz inklusive einer Trennstrebe, die Frontschürze ist dreigeteilt und über die Endrohre wurde weiter oben bereits gesprochen. Das Red Label dient zur Identifikation auf Parkplätzen, im Fahrbetrieb wird man kaum genug Zeit finden den Untergrund des schnellen B zu erkennen.

Fahrbericht: Bentley Mulsanne

Fahrbericht: Bentley Mulsanne auf der Rennstrecke 

Fahrbericht: Bentley Continental GT W12

Fahrbericht: Bentley S1

Restauration: Bentley T2

Konzept: Bentley Mulsanne Vision

 

 

Die Technik (laut Hersteller):
Motor: V8 Twin Turbo mit Zyilnderabschaltung (V4)
Hubraum: 4,0 Liter
Leistung: 373 kW/507 PS
Drehmoment: 660 Nm bei 1.700 bis 5.000 U/min
Reichweite: über 800 km
Getriebe: 8-Gang-Automatik mit Schaltwippen
Antrieb: 40:60 Allrad (vorn: hinten)
Preis GTC: ab 149.600,00 Euro
Preis GT: ab 136.000,00 Euro

Text: Ralf Bernert
Fotos: Ralf Bernert/Max Earey für Bentley und Bentley Motors

Bentley Continental GTC W12

Bentley Continental GTC W12: Der besondere Brite

Aus diesem Bentley lässt sich wunderbar herausschauen. Vier Sitzplätze wie auf der Veranda der Stadtvilla an der Außenalster in Hamburg. Die Hanseaten mögen britisches Flair, bitte sehr, hier kommt der offene Bentley mit dem sportlichen Einstecktuch.
Erinnerungen an eine besondere Ausfahrt mit einem besonderen Briten.

 

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Die Fahrt liegt zurück, ein paar Wochen. Im Kopf sind Bilder geblieben, ein paar Stimmen aus der Musikanlage, einige Momente aus Stimmungen. Manchmal kann man weit zurück blicken, wenn die Momente stark genug sind. Knapp zwei Tage waren wir im GTC 2012 unterwegs. Im November 2011. Jetzt erinnern wir uns. Ohne Probleme. Der Bentley hat starke Erinnerungen hinterlassen.

 
 

Raus aus Hamburg. Vorher der Striptease. You can´t leave your head on. Unmöglich, bei 15 Grad und blauem Himmel. Der Mitarbeiter von Bentley Hamburg schaut ein wenig länger hinterher. Er wäre gern dabei gewesen. Richtung Norden, Nordsee, Dänemark, raus aus Hamburg. Cabriolets wollen immer raus, so wie der Kopf jedes Dach über sich loswerden möchte. Bentley weiß das und wusste das schon immer. Niemand hat den Menschen derart spektakulär diesen Wunsch erfüllt wie W.O. Bentley. Ein Dach über dem Kopf ist ein Zeichen von Sesshaftigkeit. Wir sind auf Tour.

Nicht denken, nur fühlen. Die technischen Daten stehen weiter unten. Auf der Autobahn herrschen Tempolimits und deutsche Ordnung. Nächste Ausfahrt: Landlust. Kurven, Bäume, die Jungs von Pink Flyod sitzen im iPhone geben dem Himmel ein Konzert. Der W12 weiter vorn arbeitet nicht, er ist aktiv. Die Fingerspitzen entscheiden über die Gangart, der rechte Fuß streichelt das Gaspedal. Dänemark nähert sich ohne Anstrengung. Eine kurze Pause hinter der Grenze, ein paar Schritte um den Wagen. Erinnerungen an eine Ausfahrt in einem S1 Continental Drophead Coupé. Elegant, sportlich, bildschön.

Mit ihm kommt man dem Stil eines modernen Bentley-Cabriolet schon recht nahe. Fliessende Linien, unverkennbar die sportliche Attitüde des Briten. Die sechs Zylinder unter der prachtvollen Haube waren in den 50er Jahren mehr als ausreichend, später schaffte ein S1 die 190-km/h-Marke, für die damalige Zeit ein exzellenter Wert. Man glitt mit recht hoher Geschwindigkeit durch die Lande, im Fond stand bei gemäßigtem Tempo eine Tasse Tee auf dem Picknicktisch, der sorgsam in den Rücken des Vordersitzes eingebettet war. Man genoss und tut dies noch heute. Dass ein offener Bentley zum Highclass-Genussmittel taugt, hat der S1 auf dem Foto unten überzeugend belegt, der Nachfolger kann dies dank unverkennbarer Neuerungen noch ein wenig besser.

Zurück Richtung Hamburg, nach gut 250 Kilometern ist der Tank noch halb voll. Vollgas auf der Autobahn. Entfesseln, der rechte Fuß ganz weit unten. 200, 250, 300. Zahlenspiele mit Nebenwirkungen. Der GTC ist stark, die Statisten auf der mittleren Spur fahren rückwärts. Hauptrolle Bentley Continental GTC 2012.

Die Aussenalster, Hamburgs Seele. Ein paar Jogger, ein paar Stockenten, ein paar Villen mit Garagen in denen sicher auch der ein oder andere Bentley steht und nun beim Catwalk zusieht. Verdeck auf, Verdeck zu. Front und Heck. Unter der Motorhaube strebt de Hitze nach oben. Der Bentley geniest die Pause, Posing als willkommne Abwechslung. Das Auto scheint zu wissen, dass es einen sehr starken Eindruck hinterlassen hat. Man kann in vielen Jahren erzählen. Von Kraft, von Ruhe, von Luxus und vom Geist des Herrn Bentley. Der GTC ist kein Luxusauto, er ist ein Bentley.

Gäbe es ein Casting, eine Show in der sich Konkurrenten präsentieren, die Riege der Mitbewerber um den Preis des besten Cabriolets wäre übersichtlich. Man könnte auch von einem Familientreffen sprechen. Der GTC der der vorigen Generation wäre dabei und er würde mit interessanten Fakten glänzen. Sein Preis auf dem Markt ist eine Versuchung wert. In Detroit wird dieser Tage der neue GTC mit acht Zylindern unter der Motorhaube präsentiert. Man kann also warten und dem V8 die Chance einer Probefahrt einräumen.

 

 

Im Kontext:

Fahrbericht: Bentley Mulsanne

Fahrbericht: Bentley Mulsanne auf der Rennstrecke 

Fahrbericht: Bentley Continental GT W12

Fahrbericht: Bentley Continental GT V8

Fahrbericht: Bentley S1

Restauration: Bentley T2

Konzept: Bentley Mulsanne Vision

Preise

GTC 2012 W12: rund 220.000,00 Euro
GTC 2012 V8: ca. 150.000,00 Euro
GTC ab 2006: ab ca. 80.000,00 Euro (Quelle: mobile.de)

Technische Daten (laut Hersteller):
MOTOR
Typ: 6-Liter W12 mit Doppelturbo
Max. Leistung: 575 PS / 423 kW
Max. Drehmoment: 700 Nm bei 1.700 U/min

FAHRLEISTUNGEN
Höchstgeschwindigkeit: 314 km/h
0 – 100 km/h: 4,8 Sekunden
0 – 160 km/h: 10,9 Sekunden
60 – 100 km/h: 2,5 Sekunden
80 – 120 km/h: 3,1 Sekunden

ABMESSUNGEN
Radstand 2.746 mm
Gesamtlänge 4.806 mm
Breite (über Karosserie) 1.943 mm
Breite (über Außenspiegel) 2.227 mm
Gesamthöhe 1.403 mm
Kraftstofftank 90 Liter
Kofferraumvolumen 260 Liter
Leergewicht (EU) 2495 kg
Zul. Gesamtgewicht 2900 kg

1 73 74 75 76 77 83
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