driven by exception

Hockenheim Historic – Mit Pirelli unterwegs

Hockenheim Historic – Mit Pirelli unterwegs

Historic Race Cars, Hockenheim Historic, 21th April 2017 Hockeheimring
Historic Race Cars, Hockenheim Historic, 21th April 2017 Hockeheimring

Die Hockenheim Historic oder auch das Jim Clark Revival zählt zu den Highlights im Klassik-Motorsport-Kalender. Ende April war es wieder soweit. Jede Menge Pulverdampf auf der Rennstrecke und mittendrin die italienische Traditionsmarke Pirelli.

Am 7. April 1968 zog der legendäre Rennfahrer Jim Clark zum letzten Mal in die Schlacht. Formel-2 auf dem Hockenheimring. Ein tragischer Unfall beendete das Leben des charismatischen Briten. Zu Ehren des großen Sportlers treffen sich seit ein paar Jahren Motorsport-Fans aus aller Herren Länder zu einem eindrucksvollen Revival auf dem Hockenheimring. Vom 21. bis 23. April traten in neun verschiedenen Rennserien mehr als hundert Rennwagen der Forme-1 und -2 sowie Supersportler und CanAm-Serie an.

Hockenheim Historic – Die BOSS GT-Serie liefert reichlich Leistung

Irgendwie ist die Partnerschaft zwischen der Klassik-Szene und Pirelli eine logische Angelegenheit. Die Italiener betraten vor 140 Jahren das Feld der Räder und deren Ummantelung mit Gummi. 1872 wurden erste Fahrradreifen von Pirelli entwickelt. 1924 stellte Pirelli den Niederdruckreifen vor und montierte sie auf den Alfa Romeo von Gastone Brilli Peri, der damit den GP in Italien gewann und Weltmeister wurde. 1972 entstand der P7, ein Niederquerschnittreifen, der dem Lancia Stratos zu atemberaubenden Kurvengeschwindigkeiten verhalf. Auf der Straße konnte man den P7 im 911 Turbo erleben, den wir heute als P Zero kennen. Pirelli ist also einer der wenigen Reifenhersteller, die maßgeblich vor allem im Motorsport reichlich Erfahrung gesammelt und wichtige Produkte entwickelt hat.

BOSS GP, Free practice, Hockenheim Historic, 21th April 2017 Hockeheimring
BOSS GP, Free practice, Hockenheim Historic, 21th April 2017 Hockeheimring

Am Hockenheimring wurden die italienischen Pneus exklusiv auf der „BOSS GP“-Serie gefahren. BOSS steht für „Big Open Single Seater“ und das heisst: Formel-1, Indycar, GP2 oder Formel 3000. Im Grunde sind in dieser Serie vor allem leistungsstarke Formel-Fahrzeuge unterwegs. Für einen Reifen heisst das, extrem hohe Kurvengeschwindigkeiten, heftigste Bremsmanöver und sehr hohe Beschleunigungswerte. Die von Pirelli gelieferten Reifen dieser Serie wurden aus Daten der aktuellen Formel-1 entwickelt, man konnte also von bester Performance ausgehen.

Das Engagement von Pirelli hat natürlich eine klare Ursache. Die Italiener bieten seit geraumer Zeit speziell für Oldtimer- und Yountimer-Besitzer passende Reifen nahezu aller Hersteller an. So erweitert das Unternehmen kontinuierlich seine Produkt-Range Pirelli Collezione für den Klassik-Bereich. Unter anderem entstanden dabei in Kooperation mit Porsche fünf maß- geschneiderte Profile für Klassik-Modelle des Sportwagenherstellers. Das Aussehen und die Gestaltung der Lauffläche gleichen den historischen Originalen, gleichwohl handelt es sich um leistungsstarke moderne Reifen. Aktuell entwickeln Pirelli und Jaguar den ersten J-markierten Reifen für die legendären XJ220-Modelle.

Darüber hinaus gibt Pirelli den Fahrern von Old- und Youngtimern praktische Hilfestellungen in sämtlichen Fragen zur Bereifung von Klassik-Modellen. Zu diesem Zweck unterstützt der Konzern als offizieller Reifen-Partner den technischen Beratungsdienst der Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA), den Weltverband der Oldtimer- Clubs und -Verbände. Dessen Website www.fiva.org bietet freien Zugang zu einer Fülle nützlicher Informationen.

Fotos: Pirelli
weitere Infos: pirelli Motorsport-Reifen

Kommentar verfassen

kürzlich bei

hier entlang Wichtig
%d Bloggern gefällt das: