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Das Weltrad

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Handwerkskunst auf zwei Rädern: Das Weltrad

Es gibt Weltmeister, Weltempfänger, Weltumsegler, Weltautos, mindestens einen Weltrat und wieder ein Weltrad. Gebaut wird es in Schönebeck an der Elbe, dort wo es einst geboren und zum Inbegriff deutscher Wertarbeit wurde.

Weltrad-Aufmacher

Dem Trend nach Handwerk, hoher Qualität und Entschleunigung folgend, hat ein Ingenieur eine Ikone des 20. Jahrhunderts wieder zum Leben erweckt. 1996 kauft René Leue ein restauriertes Weltrad bei Göran Scherf, der in Schönebeck alte Welträder liebevoll in Bestzustand versetzt. Leue erkennt das Potenzial dieses Rades und handelt. Er spricht mit der Familie der Weltrad-Gründer, durchforstet Archive und gründet die Weltrad Manufaktur dort, wo sie in den 20er Jahren so überaus erfolgreich war. Sein Motto: Handarbeit, klassisches Design, höchste Qualität und Individualität, kurz der Maßanzug für den Radfahrer.

 
 

Seit 2006 arbeitet ein kleines Team rund um René Leue und Göran Scherf an der zweiten Karriere des Weltrades, das vor achtzig Jahren als der Rolls-Royce unter den Fahrrädern gehandelt wurde. Der hohe Anspruch und dessen Umsetzung hat sich in der Republik herumgesprochen. Die Zahl der Bestellungen wächst kontinuierlich und das obwohl der Vertrieb zur Zeit nur direkt über den Laden in Schönebeck oder über das Internet läuft.

Wie fährt sich ein Rad, das aussieht als wären die Themen Hightech und moderner Lifestyle spurlos an ihm vorbeigezogen. Kurz und knapp: das Rad fährt sich wie ein Versprechen, das hundertprozentig eingehalten wurde. Der aus englischem Edelleder gefertigte Sattel könnte bequemer nicht sein, die gesamte Konstruktion strahlt höchste Qualität aus. Die Fahreigenschaften sind exzellent, auch dank des langen Radstandes. Schlechte Strassen und Wege bügeln Sattel, Federung, Reifen und Rahmen locker weg. Und für Menschen, die nicht mehr ohne Motor den Hof verlassen, sei gesagt, der Mensch hat immer einen Motor dabei. Er wird ihm so lange er lebt begleiten und in Bewegung halten. Man setze sich auf´s Rad und lasse den Motor seine Arbeit verrichten. Mal schneller – mal langsamer.

Ohne Logo fährt kein Weltrad vom Hof, Vorn, dort wo bei Schiffen die Galionsfigur den Weg weist, sitzt auf dem Schutzblech ein stolzes W. Eine verchromte Messingglocke singt ihr Lied vom Weltrad auf die Radwege hinaus, sämtliche Schutzbleche sind nicht nur Zier sondern eben auch Schutz, der Name des stolzen Besitzers ist auf dem Rad verewigt und als endgültigen Beleg für tatsächliche Handarbeit werden viele Zierlinien freihändig mit dem Pinsel auf die Schutzbleche, Felgen und Kettenschutz gebracht, auf das die Wiedergeburt der Legende auch weltweit Beachtung finde.

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