Audi A7 Sportback – Und es werde Licht

Audi A7 Sportback – Und es werde Licht. Der A7, also jener Audi, der dank seines Hinterns das Traditions-Lied singt, wurde runderneuert. In Ingolstadt konnte man sich den neuen Wagen ansehen und erkennen, welche Relevanz die Beleuchtung moderner Automobile haben kann. LED, Laser und Matrix sei Dank.

Audi A7 2018: Ganz groß, die neuen Frontleuchten mit LED, Laser und Martrix-Technik.

Nein, wir waren nicht vor Ort. Es gab nichts zu fahren, also auch mehr oder weniger nichts zu erleben. Wir haben die Pressemitteilung gelesen, ein paar Pressefotos vom Audi-Server gezogen und nun zeigen wir den neuen A7, den viele Menschen als ästhetisches Highlight der Audi-Flotte sehen.

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So kurz nach der Präsentation des A8, das ist schon ungewöhnlich. Zwei Leuchttürme aus Ingolstadt. Der A8 als Gegenentwurf zum 7er, zur S-Klasse und den Exoten XJ und LS von Lexus. Die Grenzen sind abgesteckt, der A7 ist Coupé mit vier Türen, die Seitenlinie ist fast Religion und wird seit Jahren gefeiert. Zurecht, denn dieser Audi ist ein hübscher Wagen und ein Audi der im Auge hängen bleibt.

Audi A7 2018. Hier mal zum Vergleich der Audi S7 aus dem Jahr 2015

Wie bei jeder Präsentation, stellen sich Fragen und die zielen meist in die gleiche Richtung, nämlich nach hinten. Temporal. Was hat sich geändert, was ist besser im Vergleich zum Vorgänger?

Geändert hat sich die natürlich etwas. Technisch auf alle Fälle, optisch auch. Der A7 ist immer noch der A7, das Heck ist die sinnvolle Ablenkung vom Singe-Frame, der mittlerweile nicht mehr wachsen kann, es sei denn, Audi baut demnächst einen AX mit Ladefläche und Haltegriffen.

Fangen wir bei der Technik an. Zuerst die Lampen vorn. der Kunde hat die Wahl: den Standard, also LED. Die Mitte liefert ein Dutzend Leuchtkörper in Reihe, Audi spricht hier vom Prinzip der Ziffern. Ganz oben auf der Liste stehen HD Matrix LED-Leuchten. Alle drei Varianten wurde in einen schmalen Schacht gesteckt, was laut Audi den A7 noch dynamischer, noch sportlicher erscheinen lassen soll.

Audi A7 Sportback – Fast ohne Chrom, dafür mit Lichtspielen

Am Heck sieht man nun ein Lichtband, das die beiden Rückleuchten miteinander verbindet. Weiter oben sitzt ein Spoiler, der ab 120 km/h ausfährt und zwischen den beiden sehen wir die vier Ringe. Weiter unten folgt dann der Abschluss mit einer Kunststoff-Waben-Struktur, die auf den ersten Blick jeweils links und rechts die Ausgänge der Auspuffanlage andeutet. Mit den LEDs lässt sich auch ganz gut spielen. Wer den Wagen entriegelt oder die Türen öffnet, aktiviert ein optisches Feuerwerk. Das sollte der Händler beim ersten Termin unbedingt aktivieren.

Im Innenraum lassen die Bayern ihre digitale Kompetenz von der Leine. Ähnlich dem A8 hat der A7 reichlich Monitor-Technik an Bord. Hinter dem Lenkrad das schon länger bekannte „virtual cockpit“ mit seiner eindrucksvollen Darstellung grosser Landkarten und allerlei anderer Informationen. Wie beim A8 ist auch beim A7 der Dreh-Drück-Schalter verschwunden. Er wurde durch Touch-Screens ersetzt. Man wird also in Zukunft die Finger laufen lassen und den kompletten Wagen per Fingertouch einstellen.

Zwei Displays findet man auf der Mittelkonsole. Der obere ist 10,1 Zoll groß, darunter sitzt der kleinere 8,6-Zoll-Monitor. Oben werden alle Funktionen von Navi, Musik, Telefon und so weiter bearbeitet, unten stellt man Klima, Sitze und alles, was den Wagen angeht ein. Optional lässt sich noch ein HeadUp ordern.

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Der neue A7 ist natürlich auch vernetzt. Apple CarPlay und Android Auto sind gesetzt, dazu kann man auch mit dem Audi Klartext sprechen und ihn über den unteren Monitor nachrichten per Texteingabe schicken. Der A7 soll auch mit der Außenwelt per Car-to-X-Technik kommunizieren können. Irgendwann im nächsten Jahr soll das Viertür-Coupé auch per Parkpilot und Garagenpilot eigenständig Parkplätze finden und hineinsteuern können.

Ganz ohne digitale Technik funktioniert der Kofferraum. Er kann nun zwei Golftaschen quer aufnehmen. Der neue A7 wird ab Februar 2018 auf den Markt gefahren und kostet in unseren Breite n mindestens 67.800,00 Euro.

Fotos: Audi

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