Karmann in Not

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Osnabrücker Traditionsunternehmen meldet Insolvenz an

Laut einem Pressebericht hat der Zulieferer und Spezialist für Cabriodächer heute beim Amtsgericht Onsnabrück Antrag auf Insolvenz gestellt.

 

Osnabrück, 08.04.2009

Wie das Branchenmagazin www.autohaus.de in einer Eilmeldung berichtet, wurde der Insolvenzantrag heute Vormittag eingereicht. Das Unternehmen sei aufgrund der starken Umsatzrückgänge in den letzten Monaten nicht mehr in der Lage den Sozialplan zu finanzieren. Erst im Herbst des letzten Jahres hatte sich Karmann von der Sparte "Automobilbau" verabschiedet, um sich ganz auf den Bau von Komponenten konzentrieren zu können.

Karmann hatte im Rennen um Aufträge von MINI (Crossover), Aston Martin und PSA gegen den Wettbewerber Magna Styr das Nachsehen. Zur Zeit fertigt Karmann das Dachsystem des aktuellen MINI Cabrio und des BMW 1er Coupés. Zuletzt fertigte Karmann das Dachsystem des CLK Cabrio, das mit der Einführung der neuen Mercedes-Benz E-Klasse allerdings nicht mehr angeboten wird.

BMW-Sprecherin Micaela Sandstede sieht zur Zeit keine Lieferprobleme für das MINI-Cabrio. "Wir versuchen schon frühzeitig, Probleme bei Lieferanten zu erkennen und diesen dann zu helfen. Für den Fall, dass für uns wichtige Zulieferer in eine finanzielle Schieflage geraten, haben wir eingespielte Prozesse, wie wir diese Lieferanten unterstützen. Damit gewährleisten wir, dass die Lieferungen und damit auch die Produktion nicht unterbrochen werden.

Im aktuellen Insolvenzfall Karmann sind die Lieferungen der Dachsysteme für das MINI Cabrio und das BMW 1er Coupé nicht gefährdet."

 

Quelle: autohaus.de/karmann

www.karmann.de

 

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