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Investor übernimmt deutschen Sportwagenhersteller
Die Meldung ist keine echte Überraschung, der deutsche Sportwagenhersteller Artega wird von einer mexikanischen Brauerei übernommen. Der bisherige Besitzer Klaus Dieter Frers will sich in ab sofort ausschließlich um seine Aufgabe als Vorstandsvorsitzender der paragon AG kümmern.
Delbrück/Hamburg, 16.12.2009
Was vor gut drei Jahren als ehrgeiziges und emotionales Abenteuer begann, endet nun als traurige Geschichte. Klaus Dieter Frers, Vorstandsvorsitzender des Automobilzulieferers paragon AG, wollte sich seinen ganz privaten Traum erfüllen. Den eignen Sportwagen, mit dem Know-How des langjährigen Automobilisten und der Kompetenz namhafter Spezialisten sollte ein echter Wettbewerber von Porsche und Co entstehen. Das Design von Hendrik Fisker, die Erfahrung von Ex-BMW Manager Karl-Heinz Kalbfell und die extrem positive Berichterstattung in den Medien konnten das Projekt nicht zum Erfolg führen.
500 Exemplare pro Jahr sollten verkauft werden. Frers baute ein neues Werk, schickte den Wagen auf Weltreise, erntete überall positivstes Feedback und konnte sich auf erfolgreiche Zeiten freuen. Der Artega schien auf dem richtigen Weg, bis die Wirtschaftskrise sein Abenteuer jäh beendete. Mit dem Insolvenzantrag der paragon AG änderten sich die Prioritäten für Frers. Der Ausflug in die Welt der Hersteller wurde nicht nur zu teuer, die Aussichten auf den geplanten wirtschaftlichen Erfolg des kleinen Sportwagens sind vorerst trübe. Ob der neue Eigentümer das Projekt mit dem bisherigen Eifer betreiben wird, ist nicht erkennbar. Die Geschäfte bei Artega übernimmt der EX-BMW Manager Dr. Wolfgang Ziebart.
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