Abenteuer auf allen Vieren: Mit dem X5 durch Namibia
Namibia querfeldein. Mit Allradantrieb, Elektronik und Klimaanlage durch ausgetrocknete Flussbetten, vorbei an Gazellen, Giraffen und Buschmännern. Unterwegs im X5, inmitten von Flora und Fauna eines Landes, das weit mehr zu bieten hat als nur wilde Tiere und Wüstensand.
Namibia im Juni 2007
Eins vorweg, es waren spannende und interessante fünf Tage. Unsere Tour führte uns knapp 1.500 Kilometer durch Steppe, Felsgestein, feinsten Wüstensand, mitten durch den namibischen Busch und zwischen Robben, Flamingos und Delphine. Unsere Kamera war pausenlos im Einsatz, die vier Räder unseres X5 trugen ihre Last ohne jedes Murren und die Nächte verbrachten wir in komfortablen Lodges. Fünf Tage Namibia, Wildnis, Hightech, und fünf Tage ohne Deutschland, ohne Handy, Internet und TV.
![]() |
![]() |
Watch your Step
Die ersten Minuten nach der Ankunft in der Okapuka-Ranch gehören Frank Ysenberg, Leiter BMW Fahrsicherheitstraining und Namibia-Kenner. Wir lernen:
- Unter jedem Stein kann ein Skorpion oder eine Giftschlange lauern.
- Jeder Tritt im Gras oder Sand kann eine Schlange oder einen Skorpion aufschrecken.
- Der Mensch zählt nicht zum Beuteschema einheimischer Raubtiere.
- Wer langsam fährt, kommt früher an.
![]() |
![]() |
Und schon sitzen wir in unserem BMW, der uns die nächsten Tage durch Namibias Süden transportieren wird. Ausgestattet mit Klimaanlage, GPS-Navigation und reichlich Platz für unser Gepäck. Die ersten Meter führen uns über eine Schotterpiste und zur ersten Übung. Abstand halten und links fahren. Die Trockenheit sorgt für enorme Staubfahnen hinter dem voraus fahrenden Wagen. Sichtweite höchstens zehn Meter. Also fünfzig Meter hinter dem Wagen vor uns.
Dann die zweite Übung. Bergauf- und bergabfahren im Gelände. Die BMWs machen uns die Arbeit leicht. Dank Elektronik, guter Bereifung fachmännischer Anleitung der BMW-Instruktoren Frank und Dieter lässt sich unser Zweitonner mühelos manövrieren. Für die meisten Teilnehmer ist die Lunte gelegt, das Eis gebrochen. Wer vorher noch ängstlich hinter dem Steuer saß, freut sich spätestens jetzt auf die nächste Lektion und die folgt am zweiten Tag. Jetzt ist erst mal Pause für die Autos angesagt. Die Besatzungen wechseln die Objektive und die Fahrzeuge zur ersten tierischen Erkundung des Umlandes.
![]() |
![]() |
Ein umgebauter Defender bietet Platz für ein Dutzend Neugierde in menschlicher Gestalt. Es lockt die Aussicht auf Nashörner, Giraffen, Gazellen und was sonst noch alles rund um die Ranch wohnt. Die Erinnerungen an Hagenbecks Tierpark werden kurzfristig gelöscht, jetzt folgt die Begegnung mit der echten afrikanischen Fauna. Und das bedeutet Augen auf, denn die meisten Tiere sind extrem scheu und bestens getarnt. Lediglich die Warzenschweine sind uns Besuchern ähnlich. Die Neugier verdrängt jede Vorsicht.
Schokolade heißt die Wunderwaffe, die eine kleine Familie zu uns lockt. Vater, Mutter und der Sohn. Breitmaulnashörner sind eher ruhige Naturen. Ob der blecherne Fremdling nebenan eine Bedrohung darstellt, scheint unwichtig. Die Fütterung lenkt das Interesse von den klickenden Kameras und den staunenden Menschen ab. Wir genießen den Anblick und die Ruhe, die von diesen Riesen ausgeht. Auch das ist Namibia.
![]() |
![]() |
Namibia hat viele Gesichter. Lesen und sehen Sie im zweiten Teil die erste Begegnung mit der ältesten Wüste der Welt, einen Spielplatz für Riesen und jede Menge Pink.
Alle Informationen zu den Trainings (Preise, Termine) finden Sie auf der Website von BMW: www.bmw.de/fahrertraining
Hier der Link zur Okaouka-Ranch: www.natron.net/okapuka
Hier der Link zur offiziellen Namibia-Tourist-Website: www.namibia-tourism.com
Text: Ralf Bernert
Fotos: BMW/Ralf Bernert



























