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Hotels/Reisen - Countryhotels

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Wasserschloss Anholt – Ein Refugium für Nostalgiker, Enthusiasten, Zeitreisende und Genießer.

Exclusive-Life Autor Frederik Vongehr hat sich auf dem schicken Eiland umgesehn und herausgefunden, dass die Zeit klassischer Hotels noch lange nicht vorbei ist.

Isselburg, 15.06.2010

 

An der Grenze zwischen Niederrhein und Münsterland, nahe der Niederländischen Grenze liegt ein wunderschönes Ausflugziel für Enthusiasten, das auch eine kleine Reise wert ist. Umgeben von einer beeindruckenden, 42 ha großen Parkanlage, findet sich die historische Burganlage wie der Prototyp eines Wasserschlosses vor.

Das Schloss hat eine bemerkenswerte und bewegte Geschichte hinter sich. Das würde wohl zwar jeder Schlossherr von seinem Refugium behaupten, doch bei Anholt reicht die Oszillation der Ereignisse von mehreren Erweiterungen und Umbauten im Mittelalter bis zur fast völligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Danach wurde die Burg behutsam wiedererrichtet, bemüht durch namhafte Architekten und Stadtplaner, und natürlich Fürst Carl Philipp zu Salm-Salm.

 

 

Seit den 1960er Jahren betreibt Familie Brune das Parkhotel im Schloss, und vermittelt den Gästen auf persönliche Weise das Gefühl, zu Hause zu sein.

Neben sehr behaglichen und repräsentativen Gesellschaftsräumlichkeiten wird durch den stets aufmerksamen, aber nicht aufdringlichen Service vor Augen geführt, dass es keines riesigen Hotels bedarf, um exquisit zu sein. Mit viel Liebe zum Detail hat Familie Brune verschiedene Themenzimmer eingerichtet,  in denen jeweils Motive des Schlosses und Parks aufgegriffen werden. Beispielsweise das Doppelzimmer „Rhododendron“ mit Blick auf die Rhododendroninsel im Park, oder die Juniorsuite „Torwächter“ mit Blick auf die Zugbrücke und den Torbogen. Angeraten sei der Besuch des Wasserpavillons, dem gläsernen Restaurant am Burggraben, in dem Jörg Brune seine Gäste kulinarisch verwöhnt.

 

 

Danach kann man dann einen ausgedehnten Spaziergang im wunderschönen Schlosspark machen, oder sein Handicap auf dem Golfplatz gleich nebenan verbessern.
Wer hingegen mehr über die spannende Geschichte des Schlosses erfahren möchte, kann dem hauseigenen Museum einen Besuch abstatten. Es vermittelt dem Besucher einen Einblick in das gesellschaftliche Leben und die höfische Kultur auf Anholt. Es können unter anderem die größte private Gemäldesammlung Nordrhein-Westfalens mit zahlreichen Werken von bekannten niederländischen Meistern wie Rembrandt (zum Beispiel „Das Bad der Diana mit Aktäon und Kallisto“), Jan van Goyen und Gerard ter Borch (Bildnis der Gesina ter Borch als Schäferin), Zeugnisse herrschaftlicher Wohnkultur, die Bibliothek, die Waffenkammer sowie eine umfangreiche Porzellansammlung besichtigt werden. Das Museum zeigt außerdem viele original erhaltene Inneneinrichtungen, weil diese während des Zweiten Weltkriegs in einen Stollen ausgelagert waren und deshalb erhalten blieben

 

Adresse des Hotels:

Parkhotel Wasserburg Anholt

46419 Isselburg

www.schloss-anholt.de
Tel.: +49 (0) 28 74 - 45 90 | Fax: +49 (0) 28 74 - 40 35
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Anfahrt: A3 kurz vor Grenze zu NL, Ausfahrt „Rees/Isselburg“, Beschilderung folgen




Text: Frederik Vongehr

Bilder: Parkhotel Wasserburg Anholt

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