Horst Gier
Horst Gier: ohne Netz und doppelten Boden
Sein Atem macht den amorphen Werkstoff Glas spürbar. Seine Werke sind der Kunst, dem Design und dem Handwerk gleichermaßen verpflichtet. Die Rede ist von Horst Gier.
Hamburg im Dezember 2004
Auf über 26-jährige Berufserfahrung kann der gebürtige Dürener mit seinen 42 Lenzen zurückblicken. Zahlreiche Gastaufenthalte im In- und Ausland boten dem gelernten Glasmacher fruchtbare Anregungen und Ergänzung seines Know-hows.
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Sein schon frühes Interesse für Schmieden, Schnitzer und Kunstschreinereien prägte seine Leidenschaft für Design. Heute lässt Horst Gier in enger Zusammenarbeit mit Designern längst vergessene Arbeits- techniken von einstigen Kunsthandwerkern wieder aufleben. Schier unerschöpflich scheint das Repertoire des Künstlers zu sein. Der heutige Inhaber der Glashütte Heimbach lässt sich gerne auf die Finger bzw. auf den Mund schauen, ob er nun schwere, massive Vasen oder filigrane Kerzenleuchter aus edlem Kristallglas (ohne Zugabe von chemischen oder bleihaltigen Rohstoffen) zum Leben erweckt. Es gibt keine Schablone. Jeder Glaskörper wird in "Freihandtechnik" mit großer Liebe zum Detail gefertigt - auch nach speziellen Wünschen des Kunden.
Jeder Stifthalter (oben rechts), ob bunt oder weiss, ist ein Einzelstück, mundgeblasen und handgearbeitet aus edlem Kristallglas - die persönliche Note für Ihren Schreibtisch.
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Mit dem Atem des Glasmachers und dem Feuer der Schmelze wurde dem Glas Leben eingehaucht. Entstanden sind wunderbare, formvollendete Vasen (oben links) aus einfarbigem oder gestreiftem Kristallglas.
Die Farb- und Formenvielfalt ist auch bei Flaschen unerschöpflich. Eine kleine Auswahl an kostbaren Wein- und Sherry-Flaschen sehen Sie oben rechts.
Jedes Glasobjekt des Künstlers ist ein qualitativ hochwertiges Unikat. Dafür bürgt auch die Kennzeichnung mit dem Firmenlogo der Glasbläserei Heimbach bzw. das beigefügte Zertifikat.
Text: Corinna Keller
Fotos: Marliese Gier























